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Kompressionsrate

Die Kompressionsrate gibt das Verhältnis der ursprünglichen Datenmenge zur reduzierten Datenmenge an.

 

Ganz allgemein gilt: Bildqualität und Speicherbedarf stehen in einem direkten Verhältnis zueinander. Mit einer niedrigen Kompressionsrate wird eine gute Bildqualität erzielt, aber dafür ist auch viel Speicherplatz nötig. Umgekehrt benötigt stark komprimiertes Material zwar weniger Speicherplatz, bietet aber auch eine schlechtere Bildqualität.

 

Um den jeweils geeigneten Kompromiss zwischen vorhandener Speicherkapazität und Bildqualität einstellen zu können, bieten etwa die Hersteller von nonlinearen Schnittsystemen und Server- oder Diskrecorder-Systemen variable, einstellbare Kompressionsraten an.

 

Die Kompressionsrate eines Systems kann allerdings nur bedingt herangezogen werden, um die Qualität verschiedener Systeme miteinander zu vergleichen. Es kann durchaus große Unterschiede in der Bildqualität zwischen den im Verhältnis 1:8 komprimierten Bildern des einen und ebenfalls 1:8-komprimierten Bildern eines anderen Systems geben. Das liegt daran, dass manche Kompressionsverfahren effektiver arbeiten und qualitativ bessere Ergebnisse liefern als andere. So wird etwa MPEG-2 als wesentlich effektiver beurteilt als Motion-JPEG, bei gleicher Kompressionrate können MPEG-2-Bilder also wesentlich besser aussehen als M-JPEG-Bilder.





Siehe auch:
M-JPEG
MPEG-2

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