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Infinity

Thomson Grass Valley hat mit Infinity ein Konzept für ein Videoproduktionssystem entwickelt, bei dem Speichermedium und Codecs weitgehend entkoppelt sind. Bislang gibt es nur ein Camcorder-Modell, das mit diesem Konzept arbeitet. Als Speichermedien können dabei CF-Karten oder Rev-Pro-Wechselfestplatten verwendet werden.

Der Camcorder arbeitet laut Her­­steller intern immer im 1080i-Bild­­modus mit 4:2:2-Abtastverhältnis

bei 10 Bit Farbtiefe. Die maximal erreichbare Datenrate liegt bei 100 Mbps.

Als bevorzugten Codec nutzt Infinity JPEG2000, sowohl für HD-, wie für SD-Aufnahmen. Thomson Grass Valley hebt hervor, dass dabei ohne aufwändige Rechenverfahren aus einem großen HD-File zusätzlich niedriger aufgelöste Media-Files für die SD-Welt oder auch Proxies

ge­neriert werden können.

Alternativ stehen bei Infinity für SD-Aufnahmen wahlweise DVCAM oder DV zur Verfügung. Durch Einbau eines zusätzlichen Hardware-Boards soll auch MPEG-2-HD-Codierung (Intraframe) mit 60 oder 80 Mbps Datenrate und IMX für SD mit 50 Mbps Datenrate möglich sein. Auch XDCAM HD 422 mit einer Datenrate von 50 Mbps soll sich damit realisieren lassen.

MXF wird als Wrapper für den Video-Content, die vier Audiokanäle und die Metadaten verwendet.



Siehe auch:
JPEG2000
MXF

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