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MPEG-4

Ursprünglich wurde MPEG-4 als einer der Unter-Standards innerhalb des MPEG-Standards speziell für Multimedia- und Telekommunikations-Anwendungen konzipiert.

Mittlerweile wurde MPEG-4 so weiterentwickelt, dass es für Video-Applikationen besonders in der Distribution, auf Trägermedien wie der DVD oder als Sendesignal, genutzt werden kann. Meist ist dabei von AVC/H.264 die Rede.

Im Zentrum dieses Verfahrens steht MPEG-4 und zwar in der Variante MPEG-4 Part 10 (Advanced Video Codec), kurz MPEG-4 AVC genannt. Weil dieses Verfahren im Kern einem Standard ähnelt, den die ITU für den Bereich Telekommunikation unter der Bezeichnung H.264 verwendet, liest und hört man als Bezeichnung hierfür auch AVC/H.264 oder MPEG-4 AVC/H264 und ähnliche Kombinationen.

MPEG-4 AVC H.264 ist nicht direkt mit MPEG-2 kompatibel, sondern es muss umkodiert werden, wenn man Inhalte vom einen ins andere Format übertragen will. MPEG-4 nutzt aber die gleichen Transport- und Steuer-Protokolle wie MPEG-2.

 

MPEG-4 AVC/H.264 ist effektiver als MPEG-2 und ermöglicht bei vergleichbarer Bildqualität niedrigere Datenraten.





Siehe auch:
MPEG

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