Lexikon

Alle 0-9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Sie nutzen momentan einen Gast-Zugang, der Ihnen nur eingeschränkten Zugriff auf die Inhalte von film-tv-video.de erlaubt. Wenn Sie sich registrieren, können Sie alle Bereiche kostenlos nutzen, und auch den ebenfalls kostenlosen Newsletter abonnieren. » zur Registrierung

Einträge 1 bis 39 von 39

LUT

Look Up Table.

Generell wird in der IT-Technik damit eine Tabelle von Werten beschrieben, auf die von (verschiedenen) Applikationen aus zugegriffen wird.

In der Postproduction kommen LUTs hauptsächlich als Color Lookup Tables vor. Deren Prinzip ist simpel: man speichert in einer Datei nicht die gesamte Farbinformation, sondern verweist nur auf die Position in einer Tabelle, in der die Farbe dann exakt definiert ist. Diese Technik kann man nutzen, um Bilddateien kleiner zu machen: Es muss nicht für jeden Bildpunkt die exakte Position innerhalb des jeweiligen Farbraums (RGB, YUV) gespeichert werden, sondern nur der Verweis auf ein bestimmtes Feld in der Tabelle. LUTs erlauben unter anderem schnelle Anpassungen an verschiedene Systeme: Man muss nur die jeweils richtige LUT auswählen, schon stimmt die Farbwiedergabe, ohne dass man alle Bilddaten umrechnen müsste (zumindest in der Theorie). LUTs lassen sich auch reduzieren, so dass sie nur die Farben enthalten, die tatsächlich im Bild vorkommen oder die, die ein bestimmtes System überhaupt darstellen kann.

 

LUTs werden auch eingesetzt, um Farbveränderungen im Verlauf der Postproduction zu vermeiden und sicher zu stellen, dass die Bilder auf der Leinwand oder dem TV-Schirm auch so aussehen, wie in der Bearbeitung gewünscht.

 



Siehe auch:
Farbraum

Anzeige