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News
Reports: Messeberichte, 11.04.2010
NAB2010: So produziert film-tv-video.de
Mit Videoreports und den neuen, einfacher gestalteten »Shortcuts« berichtet film-tv-video.de auch in diesem Jahr wieder direkt von der NAB2010 in Las Vegas. Bandlose Produktion mit kompakten Setups in HD, das ist in diesem Jahr das Motto. In diesem Artikel erfahren Sie, welches Equipment dabei eingesetzt und wie produziert wird.

Die wichtigsten Elemente des Aufnahme-Equipments: Die aufwändigeren Videoreports werden mit einem GY-HM100 von JVC im Quicktime-Modus aufgezeichnet, der mit einer LED-Leuchte, einem Richt- und einem Funk-Ansteckmikro ausgestattet wurde. Einbeinstativ und Kopfhörer runden dieses Setup ab, das in einem Rucksack von Petrol transportiert wird. Für die einfacheren »Shortcuts« wird als Camcorder ein Legria HF200 von Canon verwendet, ein simples Tisch-Dreibeinstativ und ein Weitwinkelkonverter sind hierbei als Kamerazubehör im Einsatz. Als separater Audiorecorder komplettiert ein H2 von Zoom das Reporter-Equipment. Nicht im Bild: Netzgeräte Akkus, Kabel, weitere Taschen.
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Seit der NAB2008 produziert film-tv-video.de seine Videoreports von den großen Messen bandlos (mehr Infos zur ersten bandlosen Berichterstattung). Zur NAB2009 nutzte die Redaktion ein Remote-Production-Konzept mit File-Transfer von Originalmaterial aus Las Vegas und Bearbeitung in Deutschland. In diesem Jahr wird erneut bandlos produziert, aber wieder vor Ort geschnitten. Die ganze Produktion erfolgt mit verschiedenen VJ-Setups in HD und auch die fertigen Clips können Sie auf Wunsch in HD sehen. Videoreport-SetupDie aufwändigeren Videoreports werden mit einem GY-HM100 von JVC aufgezeichnet (Test). Eine Besonderheit dieses Camcorders besteht darin, dass er auf die weit verbreiteten SD-Speicherkarten ein HD-Signal so aufzeichnen kann, dass sich die Daten mit dem Schnittprogramm Final Cut Pro von Apple direkt verarbeiten lassen. film-tv-video.de zeichnet Mov-Dateien im Raster von 720 x 1.280 Bildpunkten in 50p auf 16-GB-Speicherkarten auf. Den Camcorder stellt JVC zur Verfügung, das weitere Equipment dieses Setups stammt aus dem Bestand von film-tv-video.de. Der Ton wird abhängig von der Drehsituation per Handmikro (Rode NTG2) oder mit einer Sennheiser-Funkstrecke aufgezeichnet (EW 100G2). Ein Sennheiser-Kopfhörer, ein Einbein-Stativ von Manfrotto und eine LED-Flächenleuchte des Typs MicroPro von Litepanels komplettieren das Equipment. Falls die drei 16-GB-Speicherkarten für das Material eines Drehtags nicht ausreichen sollten, können unterwegs rechnerunabhängig Kopien erstellt werden: Hierfür dient eine Nexto Extreme von Nextodi. Diese Platte ist mit zwei Kartenslots, eingebautem Akku und einem einfachen Display ausgerüstet. Wird die SDHC-Karte eingesteckt, lässt sich das Material simpel und schnell von der Karte per Tastendruck auf die Platte überspielen. Im Normalfall sollten die SD-Speicherkarten ausreichen, in diesem Fall wird das Rohmaterial erst nach Drehschluss auf die Nexto Extreme kopiert. Shortcut-SetupFür die einfacheren »Shortcuts« werden zwei andere, weitgehend gleiche Setups eingesetzt. Als Camcorder wird ein Legria HF200 von Canon verwendet, ein simples Tisch-Dreibeinstativ und ein Weitwinkelkonverter sind hierbei als Kamerazubehör im Einsatz. Aufgenommen wird in 1080i50, kodiert im AVCHD-Codec mit einer Datenrate von 24 Mbps auf SDHC-Speicherkarten. Bei den Shortcut-Setups gibt es jeweils einen separaten Audiorecorder. Beim einen Setup ist das ein H2 von Zoom, beim anderen ein ICR-XPS01 aus der Xacti-Familie von Sanyo. Alle Bilder und Töne werden bei diesen Setups nach Drehschluss als Rohdaten auf Rugged-Firewire-Platten von Lacie gesichert. PostproduktionDie Postproduktion erfolgt mit Final Cut Pro auf Laptops des Typs MacBook Pro. Zwei davon verfügen über einen SD-Kartenslot, beim dritten kommt ein Adapter zum Einsatz, um das Material von den SD-Karten einzuspielen. Die JVC-Aufnahmen können direkt und ohne weitere Konvertierung in Final Cut Pro verarbeitet werden. Das mit den Canon-Camcordern aufgenommene Material wird für die weitere Bearbeitung per Log & Transfer in Final Cut pro importiert, dabei wird das Material in ProRes 422 Proxy gewandelt. Dieser noch relativ neue Apple-Codec arbeitet mit einer niedrigeren Datenrate von rund 45 Mbps, bläst also die Rohdaten beim Umkodieren nicht so weit auf wie die anderen Apple-Codecs. Das erhöht die Arbeitsgeschwindigkeit und die Qualität reicht bei dem gewählten Workflow völlig aus. Als Festplatte für die Postproduktion dient jeweils eine Rugged-Firewire-Platte von Lacie (orange), für Backups und um die Projekte zu sichern, stehen kompakte USB-Platten zur Verfügung. Das Kodieren und den Upload der fertigen Clips beschleunigt der USB-Stick Turbo.264 HD von Elgato. Zubehör- und Händler-Links [Anzeige]:![]() ![]() ![]() |
![]() Das Equipment wird für die ... ![]() ... Berichterstattung direkt vor Ort ... ![]() ... bei der Messe eingesetzt. ![]() Die Postproduktion erfolgt mit Final Cut Pro auf Laptops des Typs MacBook Pro. Als primäre Speichermedien dienen SD-HC-Speicherkarten unterschiedlicher Kapazität. Um von den Speicherkarten rechnerunabhängig Backups herstellen zu können, kommt ein Nexto Extreme zum Einsatz (links vorne). Als Festplatte für die Postproduktion dient eine Rugged-Firewire-Platte von Lacie (orange), für Backups steht eine kompakte USB-Platte zur Verfügung (rechts). Das Kodieren und den Upload der fertigen Clips beschleunigt der USB-Stick Turbo.264 HD von Elgato. Vorne in der Mitte liegt vor dem Laptop der zweite Audiorecorder: ein ultrakompaktes Gerät namens ICR-XP501M aus der Xacti-Familie von Sanyo. ![]() Die Postproduktion und der Upload erfolgen vom Hotel Stratosphere aus... ![]() ...von dessen Tower aus man einen beeindruckenden Blick über die Stadt hat. |









