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Euro Cine Expo 2025: Die Produkte der Shortlist
Canon EOS C400
Für die letzte Euro Cine Expo kam sie zu spät, die Canon Cinema Kamera C400. Sie ist mit einem 6K BSI-Full-Frame-Sensor (6.202×4.300 Pixel) aus Canon-Produktion im Format 36 x 24mm ausgestattet, der durch eine rückseitige Belichtung die gesamte Sensorfläche nutzt und alles Licht einsammeln kann, heute aber zur Standardausstattung aller vergleichbaren Kameras gehört.
Martin Bilic stellt die Canon-Kamera C400 vor.
Der Formfaktor mit 135 x 135 x 142mm entspricht fast einem Quadratwürfel und liegt von der Größe her im Mittelfeld aller Kameras gleicher Klasse. Das Gewicht des Gehäuses liegt bei 1,5 kg.
Die Kamera ist mit einem Canon RF Bajonett ausgestattet mit 54mm Öffnung bei 20mm Auflagemaß. Ein 12 Pol Objektiv-Anschluss ermöglicht die Nutzung aller Autofokus- und Bildstabilisierungs-optionen von Canon Objektiven. Eine Sensorstabilisierung hat die Kamera nicht.
Die C400 ist mit dem verbesserten Dual Pixel CMOS AF II Autofokus ausgestattet, der gegenüber älteren Canon Modellen die gesamte Sensorbreite nutzt. Für Tracking-Funktionen hat man einen eigenen Begriff gefunden: EOS-iTR-AF-X-Tracking.
Bei Personen werden Auge, Gesicht und Körper erkannt, bei Tieren Hund und Katze. Bei Gesichtern hat man auch die Wahl zwischen Face-Only und Face-Priority.
Als Sucher dient ein 3,5″ Touchscreen LCD Monitor mit 2,76 Megapixeln. Er ist über ein 15mm Rohr mit Gelenken am Handgriff dreh- und schwenkbar befestigt und erlaubt individuelle Anpassung an verschiedene Arbeitshaltungen. Wie auch der Handgriff wird der Sucher über spezielle USB-C Kabel mit dem Kamerabody verbunden, wobei sich die Kabel durch besondere Gestaltung der Stecker mit integriertem Klemmmechanismus sichern lassen. Im Notfall können diese Kabel durch handelsübliche USB-C Kabel ersetzt werden. Gegenüber den Vorgängermodellen bietet der Handgriff nun drei programmierbare Druckschalter.
Kameraintern kann die EOS C400 bis 12 Bit 6K RAW 50p auf CFExpress Karten aufzeichnen. Neben der Cinema Raw Light Aufzeichnung in den Stufen HQ, ST und LT steht auch der XF-AVC, XF-AVC S und der XF-HEVC S (MP4) Codec zur Verfügung.
Canon hat bei dieser Kamera als erster Hersteller ein Triple-Base ISO eingeführt mir den Stufen 800, 3.200 und 12.800 ISO, was nach Aussagen von Kamera-Testern bei sehr wenig Licht ein besseres Bild liefert. Besonders bei der C400 sind nach Canon die vielen Anschlussmöglichkeiten dieser Kamera. Es gibt Anschlüsse für 12G-SDI, 3G-SDI, Toneingänge, Timecode-, Sync- und Genlock, WiFi/Ethernet, Streaming-Möglichkeiten mit SRT und RTSP. Für Live-Mehrkamera-Produktionen gibt es einen Return-Signaleingang.
Der empfohlene Preis für den Kamera Body liegt bei 8.600 Euro.
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Autor: Hans Albrecht Lusznat
Bildrechte: Nonkonform, Hans Albrecht Lusznat
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