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Euro Cine Expo 2025: Die Produkte der Shortlist
Raptor Scope FF
Das Raptor Scope FF (Ø 44mm) ist ein optisches System, das durch Luftspiegelung das virtuelle Bild eines Aufnahmeobjektivs über eine längere Strecke (optischer Weg: 32,3 cm) auf den Sensor einer Kamera bringt. Das Prinzip ist schon länger bekannt und wurde für Okularsuchersysteme an analogen Filmkameras verwendet. Periscope Objektive gab es für 16mm, 35mm Film und für 2/3″ Videokameras.
Auf der Transportstrecke des Bildes kann selbiges um seine Achse gedreht werden. Es wird auf dem Weg zweimal um einen 90° Winkel abgelenkt. So ergibt sich eine Aufnahmeachse, die 82,7mm parallel zur Kameraachse versetzt ist und eine horizontale oder vertikale Objektivschwenkbewegung um 360 Grad ermöglicht, ohne dass sich die Kamera bewegt.
Gleichzeitig kann die Aufnahmeachse auf einem Kreisbogen von 82,7mm um die optische Achse der Kamera geschwenkt werden. Durch einen Kompensator kann man die horizontale Bildlage für Schwenks fixieren. Schärfe und Blende werden am Raptor Scope eingestellt. Durch Innenfokusierung bleibt die Baulänge des Raptor Scopes konstant.
Das Raptor Scope FF kann durch den Einsatz eines 0.75x Boosters an der kameraseitigen Schnittstelle schnell auf das Super35 Format umgerüstet werden. Die Formatverkleinerung steigert dann die Durchlassleistung um eine Blendenstufe von F5.6 auf F4.0.

Das Raptor Scope FF kann durch den Einsatz eines 0.75x Boosters an der kameraseitigen Schnittstelle schnell auf das Super35 Format umgerüstet werden.
Sowohl kamera- wie objektivseitig lassen sich die Schnittstellenadapter tauschen, für Kamerafassungen in PL, LPL und Objektivfassungen mit Leica M Mount, PL, LPL, EF, F und E. Zum System gehört auch ein M-Mount Objektivsatz mit Brennweiten 24/35/50/75 und 90mm. Alle Objektive haben Fixfokus bei Unendlich und Fixiris bei F5.6. Schärfe und Blende werden am Raptor Scope verändert.
Alle Einstellringe des Raptor Scope FF sind mit Modul 0.8 Zahnkränzen versehen und können motorisch angetrieben werden. Das Raptor Scope wiegt 4,4 kg. Natürlich funktioniert das System auch mit analogen Filmkameras im Super35 Modus, bei einer Anfangsöffnung von F4.0.
Als Zubehör wird es noch dieses Jahr einen IBE Raptor Endo 24mm Vorsatz geben, der das System zu einer gradlinigen Schnorchel Optik mit einem Frontelement von 24mm Ø macht – und so das Erreichen schwer zugänglicher Stellen ermöglicht bei gleichzeitig extremer Nacheinstellmöglichkeit.

PL Objektive sind bis zu einem Gewicht von 2,5 kg ohne weitere, zusätzliche Unterstützung am Raptor Scope einsetzbar.
Ein Bore-Scope-Module wird ähnlich einsetzbar sein, aber mit PL Objektiven. So ist die Endlos-Rotation um die optische Achse und eine erweitere Close Fokus Möglichkeit für vorhandene PL Objektive gegeben, ohne dass man die Kamera bewegen muss. PL Objektive sind bis zu einem Gewicht von 2,5 kg ohne weitere, zusätzliche Unterstützung am Raptor Scope einsetzbar.

Alle Einstellringe des Raptor Scope FF sind mit Modul 0.8 Zahnkränzen versehen und können motorisch angetrieben werden.
Ihre Schärfe wird auf Unendlich eingestellt, die Blende sollte nicht weiter als F5.6 geschlossen sein. Wird sie weiter geöffnet, kommt auch nicht mehr Licht auf den Sensor, aber es können sich zusätzliche Flares einstellen, die eventuell die Aufnahme interessanter machen. Rund um die Objektivaufnahme des Raptor Scope sind Befestigungsmöglichkeiten für Zubehör vorhanden, wie beispielsweise kleine LED-Lampen.
Der Preis liegt je nach Zubehör um die 80.000 Euro.
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Seite 3: Canon-Kamera C400 (Camera)
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Seite 5: EL Zone Belichtungssystem (Camera)
Seite 6: C-Box von One Stop Cine (Grip)
Seite 7: Manfrotto Schraubzwingen (Grip)
Seite 8: FIZlock von Light Widow (Grip)
Seite 9: ColorPipeCloud 99 von Pipe Lighting (Lighting)
Seite 10: Aputure Storm XT52 (Lighting)
Seite 11: Nomad 110.30 von Nestor Factory (Lighting)
Seite 12: Zhiyun Molus (Lighting)
Seite 13: Astera QuikPunch (Lighting)
Autor: Hans Albrecht Lusznat
Bildrechte: Nonkonform, Hans Albrecht Lusznat
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