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HD ready

HD ist nicht gleich HD: Unter dem High-Definition-Dach sind eine Vielzahl unterschiedlichers Standards mit unterschiedlichen Auflösungen versammelt, von denen sich einige wenige derzeit als Defacto-Standards etablieren. In den USA werden im HDTV-Markt Signale mit1080i und 720p ausgestrahlt. In Europa und speziell in Deutschland wird die Frage nach einem HDTV-Standard noch heiß diskutiert, Premiere will aber mit 1080i starten.
Bei der Vielzahl möglicher HD-Standards kann man selbst als Profi leicht den Überblick verlieren — um so schwieriger ist es für den Consumer, zu erkennen, ob etwa ein TV-Gerät in der Lage ist, auch HD-Signale wiederzugeben. Um dies zu vereinfachen, haben sich die in der EICTA (European Information, Communictions and Consumer Electronics Industry Technology Association) organisierten Hersteller darauf geeinigt, HD-fähige Geräte mit dem Label »HD ready« zu versehen. Damit ein Gerät das »HD-Ready«-Label erhält, sollten bestimmte Grundanforderungen erfüllt sein. Aber: Die Vergabe des HD-Ready-Labels wird nicht überprüft. Wenn sich also ein Hersteller nicht an die Vorgaben hält, gibt es keinerlei Sanktionen.

Das sind die EICTA-Vorgaben für das HD-Ready-Label:
• Das Bildseitenverhältnis ist 16:9 und die native Auflösung muss mindestens 720 Zeilen betragen.
• Das Gerät sollte mindestens einen analogen YUV-Eingang sowie einen digitalen DVI- oder HDMI-Eingang bieten. Der digitale Eingang (DVI oder HDMI) sollte das Kopierschutz-System HDCP unterstützen.
• Das Gerät sollte über beide Eingänge sowohl 720p- wie auch 1080i-Signale verarbeiten können.

Siehe auch:

DVI
HDMI