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HDTV

High Definition Television.

Sammelbegriff für alle Arten von Fernsehsignalen, die eine höhere Auflösung und somit letztlich schärfere Bilder bieten, als die bis zur Einführung von HDTV verbreiteten TV-Systeme NTSC, PAL und SECAM.

Es gibt keinen weltweit einheitlichen HDTV-Standard, trotz einer großen Bandbreite von verschiedenen Varianten mit unterschiedlichen Zeilenzahlen und Bildwiederholraten gibt es aber einige durchgängig gültige Parameter: HDTV arbeitet mit dem 16:9-Seitenverhältnis und einer Zeilenzahl, die gegenüber PAL oder NTSC deutlich erhöht ist. Am weitesten hat sich, weltweit betrachtet, die Variante 1080i verbreitet, teilweise wird aber auch in 720p gesendet.

Geschichte

Zwei analoge HDTV-Varianten (1250 Zeilen / 50 Hertz und 1125 Zeilen / 60 Hertz) wurden als erste HDTV-Verfahren auf etwas breiterer Basis eingesetzt. Mit der DTV-Regulierung in den USA kamen dann weitere, digitale HDTV-Spielarten hinzu, darunter 1080i (1080 Zeilen, Interlaced) sowie 720 p (720 Zeilen, Progressive), die später auch in Europa und im Rest der Welt übernommen wurden.

In den weiter entwickelten, finanzstärkeren Teilen der Welt ist HDTV heute das »normale« Fernsehen. Dennoch gibt es immer noch viele Märkte, in denen die SD-Standards PAL, NTSC und SECAM weit verbreitet sind.

Als Nachfolger von HDTV wird UHD vermarktet: UHD-Fernseher sind auf breiter Basis verfügbar, aber weltweit betrachtet gibt es nur wenige Länder, in denen ein normaler Regelsendebetrieb in UHD existiert (Stand 2016).

Siehe auch:
1080
16:9
720
DTV Progressive Zeilensprungverfahren