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Fünf Verbände gemeinsam zur FFG-Novelle

Regelmäßig wird das Filmförderungsgesetz (FFG) an die Entwicklungen der Branche angepasst. In einer gemeinsamen Presseinformation bezogen fünf Verbände Stellung zum Referentenentwurf.

Fünf Verbände gemeinsam zur FFG-Novelle.

Auf nicht weniger als 14 Seiten wird »der lang angekündigte große Wurf« aus dem Bundeskanzleramt zur künftigen Filmförderung des Bundes im Tenor begrüßt und im Detail kommentiert. Es sei aber notwendig, dass parallel zum FFG »auch die weiteren angekündigten Reformvorhaben (Investitionsverpflichtung, Anreizmodell und kulturelle Filmförderung der BKM unter dem Dach der FFA) als kommunizierende Röhren« zeitgleich am 1. Januar 2025 in Kraft treten, so die Verbände.

@Produktionsallianz.

Björn Böhning.

Für die Produktionsallianz sieht CEO und Sprecher des Gesamtvorstands Björn Böhning die Zeichen auf fünf vor zwölf. »Es geht um nichts weniger als die Zukunft des deutschen Film- und Fernsehstandortes«. Die Vorschläge stimmten hoffnungsvoll. »Der Steueranreiz und die Investitionsverpflichtung werden für alle Teile der deutschen Filmwirtschaft positive Ergebnisse bringen.«

@AG Dok/Oktoberfilm.

Susanne Binninger.

Susanne Binninger (AG DOK) glaubt, dass nicht nur der Dokumentarfilm, sondern auch der Independent- und Nachwuchsfilm »aus erfolgsbasiertem Automatismus, gestärkter selektiver Förderung auf Bundesebene, Steueranreiz und Investitionsverpflichtung enorm profitieren« wird.

@ Produzent*innverband

Erwin M. Schmidt.

Für den Produzent_innenverband hebt Geschäftsführer Erwin Schmidt die Rolle der selektierten Filmförderung für die Finanzierungslandschaft hervor. Sie werde »von höchster Bedeutung für die Entwicklung und Produktion von künstlerischen Filmen, Dokumentarfilmen, Kinderfilmen und Talentfilmen sein«.

@Mathias Bothor (Filmakademie).

Benjamin Herrmann.

Vorstandsvorsitzender Benjamin Herrmann erwartet für die Deutsche Filmakademie »die ersehnte Stärkung und Vereinfachung der Förderung deutscher Kinofilme«. Nachdem die gesamte Branche die Novelle begleitet habe, müssten fehlende Elemente »zur kulturellen Förderung sowie zur Stärkung der Kinos, Verleiher und Weltvertriebe« folgen.

Die gemeinsame Stellungnahme steht zum Download zur Verfügung.

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