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Canon R5 C: Tipps und Tricks

Erst im längeren Praxisbetrieb lernt man, wie man effizienter mit seiner Kamera arbeiten, Stärken optimal nutzen und Schwächen ausgleichen kann. Ein Blick auf die praktische Arbeit mit der R5 C von Canon.





Autofunktionen

Außerhalb des EB-Bereichs werden andere Automatikfunktionen eigentlich nicht oft genutzt, und obwohl die R5 C in diesem Bereich wahrscheinlich eher seltener verwendet wird, gibt es hier einige nette Features. So kann man etwa bei Auto-Blende und ISO die Übergangsgeschwindigkeiten einstellen. Das ist hilfreich, wenn man aus einem dunklen Raum ins Helle geht oder das Licht oft wechselt.

Kamera, Canon, R5 C, © Sas Kaykha

Dieses 75-300-Zoomobjektiv kann man adaptieren.

Objektiv

Bewusst habe ich mich beim Objektiv für das RF 24-70 entschieden, weil ich auch ein Setup ganz ohne Adapter und Speedbooster haben wollte. Daher kam auch eine EF-ND-Adapter-Lösung für mich nicht in Frage: Es ist eben immer von Vorteil, so wenig Glas wie möglich zwischen Realität und Sensor zu haben.

Kamera, Canon, R5 C, © Sas Kaykha

EF-RF-Objektivadapter.

Der ND-Drop-In-Adapter ist da ein gutes Beispiel. Nutzt man keinen ND, muss immer ein Klarglas-Adapter eingeschoben werden. Das liegt wohl an der Berechnung des Strahlengangs. Das heißt, man hat immer zusätzliches Glas im Setup.

Das RF 24-70 hat zudem den Vorteil eines etwas besser funktionierenden Autofokus gegenüber adaptierten EF-Objektiven — und natürlich so gut wie kein Fokus-Breathing. Die neuen RF-Objektive sind außerdem viel mehr auf Video ausgelegt als ihre Vorgänger.

Kamera, Canon, R5 C, © Sas Kaykha

ND- und Polfilter.

Als ND nutze ich einen Schraubfilter von Simmod. Der ist variabel, hat Stopps und lässt sich im Ganzen vor dem Objektiv drehen. Da variable NDs ja auch immer Polfilter sind, kann man so Reflexionen vermeiden.

Wie schon erwähnt, nutze ich hin und wieder auch ein altes Canon 75-300 und ein 50 mm f1.4 über einen EF-RF-Adapter. Beide funktionieren ohne Probleme auch zusammen mit dem Autofokus.

Kamera, Canon, R5 C, © Sas Kaykha

R5 C im SmallRig-Cage mit Canon-Trageschlaufe.

Fazit

Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit der Kamera und dem Akku-Setup. Ich kann die Kamera im Handumdrehen von der Baseplate mit dem externen Akku trennen und im Leichtbau weiterdrehen.

Kamera, Canon, R5 C, © Sas Kaykha

Arca-Swiss-Platte unten am Cage.

Die im Cage integrierte Schnellwechselplatte passt auch auf den DJI RS 2 Gimbal (Praxistest RS3), muss nur von der anderen Seite eingeschoben werden.

Kamera, Canon, R5 C, © Sas Kaykha

Drehspaß und Bildqualität auch im größeren Setup.

Im Fotomodus stört es mich etwas, dass man keine eigenen Bildschirmmarkierungen setzen kann. Im Videomodus ist das möglich. Diese Option auch im Fotomodus zu haben, wäre etwa beim Erstellen von Hyperlapse-Aufnahmen sehr angenehm und vorteilhaft.

Als Speicherkarten nutze ich übrigens die SanDisk CFexpress Extreme Pro sowie die SanDisk SDXC Extreme Pro und bin sehr zufrieden damit.

Trotz des manchmal zum Einsatz kommenden Zusatzakkus erinnert mich die R5 C insgesamt sehr an die 5D MkIII: Ich freue mich auf jeden Einsatz, weil ich weiß, dass diese Kamera extrem Spaß macht und ein sehr schönes Bild liefert.


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Autor: Sas Kaykha, (Christine Gebhard, Gerd Voigt-Müller)

Bildrechte: Sas Kaykha (22), Canon (8), Tilta (4), SmallRig (2), Core SWX (2)

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