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Harris will Encoda kaufen
Angelika Bergmann, Chefin der europäischen Encoda-Niederlassung in England, sieht für Encoda-Produkte in Europa großes Potenzial.Harris will den Kaufpreis in Höhe von 340 Millionen US-Dollar in Cash an die Encoda-Besitzer (Thomas Lee Partners, Blackstone Capital Partners, Evercore Partners und weitere) bezahlen. Bis November soll der Deal über die Bühne gebracht werden.
Mit dem Kauf von Encoda will Harris seine Produktpalette im Broadcast-Bereich erweitern. Außerdem erhofft man sich bei Harris auch den Zugriff auf neue Kundenschichten aus dem Kabel- und Satelliten-Markt.
Für Harris ist der Broadcast-Markt bislang nicht das Hauptgeschäft. Das Unternehmen bietet Produkte in den Bereichen Microwave Communication, RF Communication und Government Communications an, wobei letzteres auch Militär-Applikationen umfasst.
Die Harris-Broadcast-Sparte ist in Deutschland unter anderem mit einer Installation beim RBB vertreten (siehe frühere Meldung).
Encoda Systems ist vor vier Jahren aus den Unternehmen Drake, Columbine JDS und Enterprise hervorgegangen und hat sich auf Automation und Enterprise-Lösungen spezialisiert. 700 Mitarbeiter sind aktuell für Encoda tätig und haben im vergangenen Geschäftsjahr 124 Millionen Dollar Umsatz erwirtschaftet.
In Deutschland ist Encoda mit einer Installation beim Premiere-Playout-Center DPC vertreten ((siehe frühere Meldung hierzu dazu).
Autor: red
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