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NAB2012: Die Messe naht
Also gilt es hier, die neu gesetzten Ziele anzugehen, neue Strategien umzusetzen, sich neu aufzustellen, zu positionieren — und sich auch wieder neu zu motivieren. Wie jedes Jahr wartet die Branche also gespannt auf neue Trends, Technologien und Entwicklungen, die sich im Rahmen der amerikanischen Leitmesse abzeichnen. Mit dem diesjährigen Motto »The great content shift« deutet der Veranstalter schon an, in welche Richtung die Reise in diesem Jahr gehen könnte: Immer mehr geht es für Produzenten, wie auch für Broadcaster darum, ihre Inhalte fit zu machen für ganz unterschiedliche Endgeräte, bestehende Inhalte neu und vor allem auch mehrfach auszuwerten.
Und natürlich geht es auch darum, wie die großen Player den aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen begegnen, denen sie gegenüberstehen. Die Themen und Technologien, von denen sich die Branche in den vergangenen Jahren große Umsätze erhofft hatte, die verfingen leider nicht im gewünschten Maß und konnten nicht einlösen, was viele sich davon versprochen hatten. Stattdessen fuhren etwa Sony und Panasonic im auslaufenden Geschäftsjahr — konzernweit betrachtet — Verluste in Milliardenhöhe ein. Im Consumer-Bereich macht beiden Konzernen vor allem das lahmende Fernsehgeschäft mit seinen mörderischen Rabattschlachten zu schaffen. Zumindest indirekt betreffen solche Entwicklungen auch stets die Profisparten dieser Konzerne, außerdem wurde Sony von den Ereignissen in Fukushima, die kaum mehr als ein Jahr zurückliegen, direkt getroffen.
So wird es bei der NABShow auch darum gehen, ob Sony und Panasonic — aber natürlich auch die anderen Player im Markt, die zumindest beim Setzen neuer Trends die früheren Platzhirsche immer öfter unter Druck setzen konnten — es schaffen, neue Perspektiven und Ertragsmöglichkeiten aufzuzeigen, die länger Bestand haben, als nur eine Messe lang.
Sie werden sehen.
Autor: Christine Gebhard, Gerd Voigt-Müller
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