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ZDF informiert 280 TV-Produzenten über künftige Programmstrategie

Im Rahmen des dritten Produzententages präsentierten der stellvertretende Programmdirektor Reinhold Elschot und Chefredakteur Dr. Peter Frey die strategische Programmausrichtung des ZDF sowie der Partner- und Digitalprogramme für 2017/18.

ZDF-Intendant Dr. Thomas Bellut lobte in Berlin die mit den TV-Produzenten erzielten Kompromisse bei der Innovationsförderung, Vertriebsbeteiligung sowie der Kompensation längerer Nutzungszeiten in der ZDFmediathek. »Die neue Selbstverpflichtung des ZDF als wichtigstem Auftraggeber der deutschen TV-Produktionswirtschaft schafft faire und zukunftsfähige Beziehungen zwischen Sender und Produzenten«, sagte Bellut vor 280 Produzentinnen und Produzenten.

ZDF informiert 280 TV-Produzenten über künftige Programmstrategie

Dr. Thomas Bellut, Intendant des ZDF.

Mit den Produzentenverbänden wird das ZDF laut Bellut weiterhin Gespräche über die anstehenden Herausforderungen führen. Derzeit ständen die Themen Chancengleichheit, Nachhaltigkeit und Onlinerechte im Fokus. »Die Zukunftsfähigkeit des ZDF hängt entscheidend von der Mediathek ab. Ein attraktives Onlineangebot folgt den Nutzerbedürfnissen und bietet den Produzenten neue Formen der Zusammenarbeit«, sagte der Intendant.

Im Rahmen des Produzententages präsentierten der stellvertretende Programmdirektor Reinhold Elschot und Chefredakteur Dr. Peter Frey die strategische Programmausrichtung des ZDF sowie der Partner- und Digitalprogramme. Ein Schwerpunkt liege weiterhin auf neuen fiktionalen Serien für die Primetime im Hauptprogramm und bei ZDFneo, meldet das ZDF. Auf den etablierten Sendeplätzen von Dokumentationen und Reportagen stehe die Ansprache jüngerer Zuschauer im Mittelpunkt. Zusätzliche Aufträge werden für das neue Format »Plan B«, die tägliche Reportage-Reihe »Re« bei Arte sowie die Onlineangebote im Bereich Wissen und Kultur vergeben.

Die Produzentinnen und Produzenten diskutierten in insgesamt 15 verschiedenen Workshops mit Programmverantwortlichen des ZDF über konkrete Programmvorhaben und Sendeplätze. Hierzu zählten etwa die verstärkte Entwicklung europäischer Koproduktionen aus Deutschland heraus sowie neue Formate, um Kinder für Mathematik und naturwissenschaftliche Themen zu begeistern.

Grundlage für den Produzententag bildet die Transparenzvereinbarung zwischen ZDF und Allianz Deutscher Produzenten – Film & Fernsehen. Über das ZDF-Unternehmensportal konnten sich interessierte Produzentinnen und Produzenten für die Veranstaltung anmelden. Aufgrund des großen Interesses war bereits im Vorfeld die Teilnehmerzahl auf eine Person je Produktionsgesellschaft begrenzt worden.

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