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ZDF, ORF, SRF: erneut mehr Koproduktionsvolumen

Bei ihrer jährlichen Koproduktionstagung für 2023/2024 vereinbarten die Sender mehr Volumen.
ORF, SRF, ZDF, Logos

Die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten aus Deutschland, Österreich und der Deutschschweiz.

Die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten aus Deutschland, Österreich und der Deutschschweiz – ZDF, ORF und SRF – haben bei ihrer jährlichen Koproduktionstagung gemeinsame Programmvorhaben für 2023/2024 vereinbart. Bereits zum 56. Mal diskutierten die Programmverantwortlichen der drei Sender über die länderübergreifende Zusammenarbeit, in diesem Jahr am 12. und 13. Juni 2023 in Innsbruck. Das Koproduktionsvolumen lag 2022 mit rund 141 Millionen Euro rund zwei Millionen Euro über dem Wert des Vorjahres. 

Dank der erfolgreichen Zusammenarbeit der drei Sender war es auch im vergangenen Jahr möglich, wieder langjährige Produktionen wie »Der Alte«, »Lena Lorenz« oder auch »1, 2 oder 3« zu realisieren. Auch eine Reihe von Dokumentationsprogrammen, wie zum Beispiel »Afrika von oben« sowie Kultur- und Unterhaltungsprogramme wurden umgesetzt. Für 2023/2024 werden die Kooperationen in einer Vielzahl von gemeinsamen Projekten und über alle Genres hinweg fortgesetzt, unter anderem mit weiteren »Landkrimis« und neuen Folgen von »Die Toten vom Bodensee«, »Ein Fall für zwei« und »Das Traumschiff« sowie 2023 mit einer weiteren Ausgabe von »Wetten, dass..?«.  

Dr. Nadine Bilke, ZDF-Programmdirektorin, © ZDF/Tim Thiel

Dr. Nadine Bilke, ZDF-Programmdirektorin.

»Der öffentlich-rechtliche Rundfunk lebt von hochwertigen Inhalten, von bewährtem genauso wie von innovativem Programm. Möglich wird das auch durch starke Partnerschaften: ZDF, ORF und SRF machen gemeinsam gutes TV-Programm für Menschen aus allen drei Ländern und bieten den Menschen einen Mehrwert. Unser Publikum noch besser zu verstehen, es dort abzuholen, wo es ist – das ist im digitalen Zeitalter wichtiger denn je und treibt uns derzeit besonders um. Zu Herausforderungen und Chancen sind wir auch in diesem Jahr im Austausch und lernen gemeinsam aus unseren Erfahrungen. Davon profitieren wir als Fernsehmacherinnen und -macher, davon profitiert unser Programm«, so ZDF-Programmdirektorin Dr. Nadine Bilke. 

Stefanie Groiss-Horowitz, ORF-Programmdirektorin, © ORF

Stefanie Groiss-Horowitz, ORF-Programmdirektorin.

ORF-Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz betont: »Durch die Zusammenarbeit mit starken Partnern wie dem ZDF und dem SRF können wir unserem Publikum eine Vielzahl an Highlights – von den ‚Toten vom Bodensee‘ über der ‚Der Schwarm‘, ‚Der Bergdoktor‘ bis zu ‚Wetten, dass..?‘ – präsentieren und neue Inhalte gemeinsam realisieren. Als öffentlich-rechtliche Sender bilden wir eine Allianz, in der wir Innovationen setzen und unseren Zuschauerinnen und Zuschauern auch in Zukunft zielgerichtet das beste Programm bieten.«“

Nathalie Wappler, SRF-Direktorin, © SRD SSR

Nathalie Wappler, SRF-Direktorin.

SRF-Direktorin Nathalie Wappler: »Die Zusammenarbeit und der Erfahrungsaustausch mit unseren langjährigen Partnersendern aus Deutschland und Österreich sind für uns äußerst wertvoll. Gemeinsam gelingt es uns seit vielen Jahrzehnten, hochwertige und für unser Publikum relevante Formate zu realisieren. So ist es nur konsequent, dass wir künftig Programmentwicklungen bereits in einem frühen Stadium gemeinsam angehen – immer mit dem Ziel, unseren Zuschauerinnen und Zuschauern in Deutschland, Österreich und der Schweiz die bestmöglichen Inhalte zu präsentieren. Über diese weitere Stärkung unserer partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit ZDF und ORF freue ich mich sehr.«

Die Koproduktionstagung von ORF, SRF und ZDF findet jährlich seit 1967 statt. Ziel der Zusammenarbeit über Grenzen und Genres hinweg ist die gemeinsame Herstellung von Produktionen mit starker Relevanz für den deutschsprachigen Raum.

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