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Euro 2016: Größer denn je

Die Spiele der Gruppenphase der Fußball-EM 2016 haben schon stattgefunden und alle wurden erfolgreich übertragen — dass die dabei eingesetzte TV-Technik funktioniert, ist also schon bewiesen. Zeit für einen Hintergrundartikel, der beleuchtet, was auf technischer Seite hinter den Kulissen abläuft.

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Erstmals kämpfen in diesem Jahr bei der Fußball-EM 24 europäische Fußballteams um den Titel und wollen Europameister werden. In Deutschland berichten ARD und ZDF wechselweise von der Fußball-EM 2016 in Frankreich, sechs Parallelspiele sind bei Sat.1 zu sehen.

Die öffentlich-rechtlichen Sender arbeiten eng zusammen und nutzen weitgehend gemeinsame Technik, damit die Fußball-EM im deutschen Fernsehen, Hörfunk und auf den Websites der öffentlich-rechtlichen Sendergruppen umfassend stattfindet und abgebildet wird. Die technische Federführung liegt dabei beim WDR. film-tv-video.de hat mit einigen der Verantwortlichen über die TV-Berichterstattung von der Europameisterschaft 2016 und deren Besonderheiten gesprochen.

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Das Moderatorenteam der ARD.

Eine dieser Besonderheiten liegt dabei gleich im neuen Veranstaltungsmodus begründet: Bislang waren bei der Fußball-EM 16 Teams mit von der Partie, 2016 kämpfen erstmals 24 europäische Fußballteams um den Titel. Dadurch steigt natürlich auch die Zahl der TV-Übertragungen gegenüber früheren Jahren an.

Das ZDF berichtet ausschließlich aus dem Studio.

Insgesamt übertragen die Sender 51 Spiele in 30 Tagen.

Ein großes Fest für Fußball-Fans. Alle anderen müssen einen Monat lang ganz tapfer sein, denn es ist eben nicht nur das Programm von ARD und ZDF quasi um den Fußball herumgebaut, sondern es ergibt für die Konkurrenten auch wenig Sinn, bei den Topspielen gegenhalten zu wollen: Kaum ein TV-Sender wird also Knüllerprogramme gegen populäre Spiele programmieren — Netflix und Co können noch am ehesten profitieren, wenn es um Fußball-Alternativen geht.

Spiele der Euro 2016 im deutschen Fernsehen

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Erstmals kämpfen in diesem Jahr bei der Fußball-EM 24 europäische Fußballteams um den Titel.

22 Partien werden live im Ersten zu sehen sein, darunter das Finale in Paris. 23 Spiele überträgt das ZDF. Außerdem haben sich ARD und ZDF mit ProSiebenSat.1 auf die Sublizensierung von sechs Partien verständigt. Die parallelen Begegnungen am jeweils letzten Spieltag der Gruppenphase, die nicht von ARD oder ZDF gezeigt werden, sind auf Sat.1 zu sehen.

Weil in der Gruppenphase der EM einige Partien schon um 15 Uhr angepfiffen werden, sind bereits ab dem frühen Nachmittag Spiele zu sehen. In der Vorrunde strahlen die Sender bis zu drei Spiele pro Tag aus — das ist neu im Vergleich zu früheren Europameisterschaften.

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Paris ist Dreh- und Angelpunkt der Euro.

Im Achtelfinale sind es dann acht Spiele innerhalb von drei Tagen und ab dem Viertelfinale gibt es je ein Abendspiel pro Tag. Besonders zu Beginn des Turniers werden ARD und ZDF somit umfangreiche Teile ihres Programms mit Fußball bestreiten — teilweise bis zu zehn Stunden am Tag.

Seite 1: Eckdaten Euro 2016
Seite 2: Gemeinsame Produktion von ARD und ZDF
Seite 3: IBC-Studio
Seite 4: Produktion und Postproduktion im IBC, Übertragungstechnik
Seite 5: Kamerateams an den Venues
Seite 6: Distributionswege

Autor: Christine Gebhard, Gerd Voigt-Müller

Bildrechte: ZDF/Eliot Blondet (10), ZDF/Agnes Dherbeys (1), ZDF/Jean-Francois Deroubaix (2), WDR/Herby Sachs (5), Himmler (1), Nonkonform (2), Hill (5)

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