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Dokumentarfilme, wo sie kaum präsent sind

Die Veranstaltungsreihe »LETsDOK« bringt zum 6. Mal Dokumentarfilme, Filmemacher und ihr Publikum an Orten zusammen, wo Dokus sonst eher nicht oder wenig präsent sind.

So begleitet die ehemalige Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin »Die Unbeugsamen« über Politik-Pionierinnen der Bonner Republik in den brandenburgischen Orten Lindow, Kleinmachnow und Kallinchen. Die DDR-Bürgerrechtlerin Ulrike Poppe kommt in Kallinchen dazu. Rainer und Carl Goerdeler, die Enkelsöhne des hingerichteten Widerstandskämpfers Carl Friedrich Goerdeler, sprechen in Herzberg am Harz (Niedersachsen) über »Hitlers Zorn – Die Kinder von Bad Sachsa«, in dem es um die Kinder der Widerstandskämpfer vom 20. Juli 1944 geht, die in ein Nazikinderheim nach Bad Sachsa im Harz verschleppt wurden.

@ Fasia Jansen: Der Film

Ein Leben in Liedern und politischen Aktivitäten: »Fasia – Von trutzigen Frauen und einer Troubadoura«. Das Biopic über die Liedermacherin Fasia Jansen läuft bei LETsDOK.

Der Protagonist Eric Wrede, Autor, Podcaster und Bestatter, begleitet in Zeulenroda (Thüringen) das Porträt über ihn »Der Tod ist ein Arschloch«. Mit seinem neuen Film über die Frühzeiten des Kinos in Hamburg »Primitive Diversity« ist Alexander Kluge in Hamburg zugeschaltet. Dort zeigt Oscar-Preisträger Pepe Danquart seinen neuen Film »Reise nach Mostar«. Ebenfalls in Hamburg spricht ein Schüler über die Ehefrau von Helmut Schmidt, die in »Loki Schmidt – Leben als Abenteuer« porträtiert wird.

Die Veranstaltungsreihe »LETsDOK« findet vom 18. September bis 15. Oktober statt.

Die Veranstalter schauen – neben den Kinos – vor allem auf kleine Orte, um für den Dokumentarfilm zu werben. Genannt werden u.a. in Brandenburg die Kulturkirche Bölzke, der Alte Reederei Kulturgasthof im Fürstenberger Seenland, der Ökospeicher Wulkow und der Umweltbahnhof Dannenwald. In Schleswig-Holstein sind es der Biolandwirtschaftsbetrieb Schümannhof und das Kulturhaus Wilster, in Niedersachsen der Kulturtreff Alte Töpferei Wietze-Jeversen, in Sachsen-Anhalt die Komturei Buro und in Sachsen das Rowi Labor in Rodewisch.

Die vom Internationalen Dokumentarfilmfestival München und auf Initiative der AK DOK (Berufsverband Dokumentarfilm) organisierte Veranstaltung bietet vom 18. September bis 15. Oktober 160 Veranstaltungen in ganz Deutschland. Unterstützt wird das Projekt von zwölf regionalen Teams.

Ausführliche Programm- und Filminformationen gibt es auf der Website von LETsDOK.

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