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BFFS, Verdi und Sky: Gemeinsame Vergütungsregeln
Der Bundesverband Schauspiel e.V. (BFFS) und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) haben sich mit Sky Deutschland auf Gemeinsame Vergütungsregeln (GVR) zugunsten der Filmkreativen geeinigt.
Danach erhalten alle Urheberberechtigten bei Serien, die von Sky produziert und erfolgreich ausgewertet wurden, ab sofort eine Zusatzvergütung. Berücksichtigt werden Schauspielerinnen und Schauspieler sowie andere urheberberechtigte Filmschaffende, die an diesen Sky-Serienproduktionen mitgewirkt haben. Das betrifft etwa Filmschaffende aus den Gewerken Tongestaltung, Masken-, Kostüm- und Szenenbild, Filmmontage, Schauspiel, Kamera sowie Regie, die von Verdi vertreten werden.
»Wir freuen uns sehr über diese Einigung mit Sky. Der Bundesverband Schauspiel setzt sich seit seiner Gründung vor 17 Jahren unermüdlich für bessere soziale und wirtschaftliche Bedingungen für Schauspieler_innen ein. Auf diesem Weg haben wir nun wieder einen entscheidenden Fortschritt erzielt und einen weiteren wichtigen Partner gewonnen«, erklärt Heinrich Schafmeister, BFFS-Bevollmächtigter für Tarifverhandlungen und Vergütungen.
Die Gemeinsamen Vergütungsregeln sehen unter anderem eine Zusatzvergütung und eine Beteiligung an Zweitverwertungserlösen von Sky vor. Diese werden von Sky als Gesamtbetrag gezahlt und dann durch eine Verteilstelle an alle Anspruchsberechtigten verteilt. Die Höhe der zu zahlenden Zusatzvergütung richtet sich dabei nach der Zahl der sogenannten »Qualified Viewers«, das sind Sky-Abonnent_innen, die 90 Prozent einer Serie angeschaut haben.
Bei Erreichen eines bestimmten Schwellenwertes an Qualified Viewers erfolgt die Zahlung eines in den Gemeinsamen Vergütungsregeln festgelegten Betrages. Die Anzahl der Fälle, in denen der Schwellenwert erreicht werden kann, ist nicht begrenzt. Jeder Schwellenwert löst eine zusätzliche erfolgsabhängige Zahlung aus.
Die Details der zwischen den Vertragspartnern vereinbarten Bedingungen finden sie im Wortlaut hier.
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