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ProSiebenSat1: Neuorganisation, Stellenabbau

P7S1 kündigt Neuausrichtung und Personalabbau an.
P7S1, Logo

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Die ProSiebenSat1 Group (P7S1) kündigt in ihrer Neuausrichtung nächste Schritte an: Nachdem der Konzern die Streaming-Plattform Joyn zum 31. Oktober 2022 vollständig übernommen hatte und sie in den Mittelpunkt seiner Entertainment-Aktivitäten stellt, erfolgt nun laut Firmenangaben eine Neuaufstellung der Organisation, insbesondere im Entertainment-Segment. Das Ziel sei eine effizientere Struktur, eine wettbewerbsfähige Kostenbasis sowie klar auf die digitale Transformation ausgerichtete Prozesse. Dies habe Priorität, um weiterhin konsequent in die Zukunft der Gruppe investieren zu können, insbesondere in Inhalte und digitale Angebote.

P7S1, Gebäude, © Nonkonform

P7S1: Neuaufstellung der Organisation.

Vor diesem Hintergrund sei auch ein Stellenabbau in der Gruppe notwendig geworden: Davon sind rund 400 Vollzeitstellen betroffen. Der Stellenabbau wird laut P7S1 durch ein Freiwilligen-Programm sozialverträglich erfolgen, um betriebsbedingte Kündigungen weitestgehend zu vermeiden. Hierauf hatte sich das Unternehmen in Gesprächen mit den Arbeitnehmervertretern geeinigt.

Erste Effekte der reduzierten Sach- und Personalkosten der gesamten Gruppe sollen im vierten Quartal dieses Jahres sichtbar werden und sich für 2023 voraussichtlich auf einen niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag belaufen. Dies hat P7S1 bereits im Finanzausblick für das Gesamtjahr 2023 berücksichtigt. Der vollständige Kosteneffekt für 2024 wird sich demnach auf einen mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrag belaufen. 

Bert Habets, Vorstandsvorsitzender, ProSiebenSat1 Media SE, © SevenOne/Benedikt Müller

Bert Habets, ProSiebenSat1 Media SE.

Bert Habets, Vorstandsvorsitzender der ProSiebenSat1 Media SE: »In einer sich konstant verändernden Medienindustrie ist es nur konsequent, dass wir unsere Strategie neu ausgerichtet haben und dafür auch unsere eigene Aufstellung immer wieder hinterfragen. Zudem müssen wir das vierte Jahr in Folge in einem extrem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld agieren. Es ist daher unumgänglich, dass wir unsere Sach- und Personalkosten deutlich senken. Der Stellenabbau ist eine schwierige, jedoch unternehmerisch notwendige Entscheidung, damit ProSiebenSat1 seine Ertragskraft steigert und wieder nachhaltig und gesund wachsen kann.«

P7S1, neue Gebäude, © Nonkonform

Derzeit errichtet P7S1 in München-Unterföhring neue Gebäude.

»2023 ist das Jahr der Neuausrichtung unseres Konzerns«, sagt Bert Habets weiter. »Wir haben einen klaren Plan mit Fokus auf unser Entertainment-Angebot und vor allem auf Joyn. So wollen wir als Konzern die Nummer Eins im deutschsprachigen Entertainmentmarkt werden. Und wir haben nun eine agile Aufstellung sowie wieder Spielraum für Investitionen geschaffen. Das war als Grundlage zur Umsetzung unserer Wachstumsstrategie unbedingt erforderlich.«

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