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Fernsehrat genehmigt ZDF-Haushaltsplan 2024

Aufsichtsgremium des ZDF genehmigt Haushaltsplan mit 123 Millionen Euro Volumen.
ZDF, Logo

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Das Aufsichtsgremium des ZDF, der ZDF-Fernsehrat, hat den insgesamt ausgeglichenen Haushaltsplan des ZDF für das Geschäftsjahr 2024 genehmigt. Der Haushaltsplan 2024 schließt mit einem Gesamtergebnis von minus 123 Millionen Euro ab. Dieser Betrag wird aus der zu diesem Zweck gebildeten Rücklage planmäßig gedeckt. Das Jahr 2024 ist das letzte der laufenden Beitragsperiode.  

ZDF-Intendant Dr. Norbert Himmler, © ZDF, Tim Thiel

ZDF-Intendant Dr. Norbert Himmler

ZDF-Intendant Dr. Norbert Himmler: »Der Haushalt 2024 setzt die solide Finanzpolitik des ZDF fort und entspricht den Vorgaben der KEF. Trotz der hohen Inflation wird das ZDF zum Ende der Beitragsperiode kein Defizit aufweisen.« Das sei, so Himmler, nur mit erheblichen Einsparungen möglich: »Wir haben die Corona-Mehrkosten erwirtschaftet und müssen die erheblichen inflationsbedingten und branchenspezifischen Preissteigerungen auffangen.« Dafür würden Prozesse und Strukturen überprüft, Planungen angepasst und die Zusammenarbeit mit der ARD ausgebaut.  

ZDF-Intendant Dr. Norbert Himmler, © ZDF, Jens Gyarmaty

Himmler: »Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz hat massiv Auswirkung auf Gesellschaft, Politik und Wirtschaft.«

In seiner Rede zur Einbringung des Haushalts ging Himmler auch auf die Chancen und Risiken von KI ein: »Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz hat massiv Auswirkung auf Gesellschaft, Politik und Wirtschaft. Ganz besonders aber auch auf Kommunikation und Medien.« Gegner von offenen Gesellschaften könnten, so Himmler, mit KI schnell und massenhaft Fake-News und Hetze verbreiten. Himmler: »Unsere journalistische Berichterstattung kann mit ihren Recherchen und Faktenchecks Manipulationen und Fake-News aufdecken und gewinnt so noch zusätzlich an Bedeutung.« Das ZDF werde daher in seine Redaktionen, aber auch in Technologie investieren, die dabei hilft, Fakten zu prüfen und Fälschungen zu erkennen. 

Himmler verwies auch auf den Erfolg des ZDF im Wettbewerb: »In allen 16 Bundesländern steht das Zweite auf Platz Eins. Wir konnten uns in allen Altersgruppen deutlich steigern – insbesondere auch bei den Jüngeren. Bei den 14- bis 59-Jährigen sind wir im November Marktführer – und lösen damit RTL ab.« Auch im Netz gehe es gut voran. Das gemeinsame Streaming-Netzwerk von ZDF und ARD erreiche bereits rund 55 Prozent der Bevölkerung und liege damit auf Augenhöhe mit den großen internationalen Streaming-Plattformen. 

Mit Blick auf die kommende Beitragsperiode ab 2025 erklärte der ZDF-Intendant: »Wir haben eine maßvolle Anmeldung abgegeben, die unterhalb der Inflationsrate liegt und damit ein reales Minus beinhaltet. Die KEF wird ihre Empfehlung Anfang kommenden Jahres den Ländern übergeben. Ich vertraue darauf, dass sich die Länder an das von ihnen selbst festgelegte Verfahren und die verfassungsrechtlichen Vorgaben halten werden.«

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