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Verbände der Filmbranche machen Druck

Drei Branchenverbände richten einen dringenden Appell an die Politik: Klare Rahmenbedingungen und Verlässlichkeit bei den Filmfördertöpfen sind jetzt notwendig.
©KI-generiert mit Dall.E

Verbände der Filmbranche machen Druck, die Zeit drängt.

Drei Branchenverbände der deutschen Film- und Fernsehproduktion haben die Bundesregierung aufgefordert, die Richtlinien für den Deutschen Filmförderfonds II (DFFF II) unverzüglich zu überarbeiten. In einem gemeinsamen Appell warnen die AG Animationsfilm, die Berufsvereinigung Filmton (bvft) und der Verband Technischer Betriebe für Film und Fernsehen (VTFF) vor einer dramatischen Verschärfung der Krise am Produktionsstandort Deutschland.

Die Verbände wenden sich direkt an den Bundeskulturbeauftragten Dr. Wolfram Weimer und an  Bundesfinanzminister Lars Klingbeil sowie an die zuständigen Parlamentarier im Kulturausschuss. Ihr Anliegen: Die aufgestockten Filmfördermittel müssen vom geplanten Investitionsverpflichtungsgesetz für Sender und Streamer entkoppelt werden, um schneller verfügbar zu sein.

AG Animationsfilm, bvft und VTFF über eine existenzbedrohende Situation:

Die Zeit drängt. Die wirtschaftliche Lage vieler Produktionsunternehmen und Dienstleister_nnen ist ernst. Unternehmen melden Kurzarbeit, oder gar Insolvenz an, Angestellte verlieren ihren Job, hochspezialisierte Freischaffende schulen um und teuer ausgebildete Nachwuchskräfte finden erst gar nicht mehr den Einstieg in eine Branche, deren von Auftragsmangel geprägter Zustand besorgniserregend ist.

Die Verbände fordern: Wir brauchen in dieser schwierigen Situation so schnell wie möglich klare Rahmenbedingungen.

Vier zentrale Forderungen

Junktim aufheben: Die Verknüpfung der Fördermittel an das Investitionsverpflichtungsgesetz verzögert deren Freigabe bis Mitte 2026 und gefährdet damit Arbeitsplätze.

©KI-generiert mit ChatGPT

Die Verbände richten vier zentrale Forderungen an die Politik.

Einstiegsschwellen senken: Statt hoher Mindestbeträge sollten bereits Produktionskosten ab 150.000 Euro förderfähig sein – analog zum österreichischen Modell FISAplus.

Kinoveröffentlichung streichen: Die Pflicht zur Kinoauswertung als Fördervoraussetzung benachteilige Deutschland im europäischen Vergleich, da auch Streaming-Produktionen gefördert werden sollten.

Richtlinien bis Ende 2025 freigeben: Jede weitere Woche Unklarheit gefährde Unternehmen und Arbeitsplätze.

Planungssicherheit sei für internationale Produktionen essenziell, betonen die Verbände. Ohne schnelle Verbesserungen scheide Deutschland als Standort für ausländische Produzenten aus.

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