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Camcorder-Test: Sony PXW-Z280
Der PXW-Z280 gehört zur XDCAM-Familie von Sony. Er kann in QFHD, HD und SD aufzeichnen. Dafür nutzt er SxS-Speicherkarten. Er bringt XLR-Buchsen
mit. Das 17fach-Zoomobjektiv kann mit Dreiringbedienung und fest verkoppelten Ringen aufwarten. Der Camcorder wiegt betriebsbereit rund 3 kg.
Der ungleiche Bruder
Der PXW-Z280 hat einen äußerlich ähnlichen Bruder, den Z190 (Test). Aber der 280er ist deutlich teurer: Beim Netto-Straßenpreis für den PXW-Z280 haben sich die großen deutschen Händler im März 2019 auf 5.800 bis 5.900 € eingependelt.
Gründe für diesen höheren Preis des Z280 im Vergleich zum Z190 sind darin zu sehen, dass der Z280 mit drei Halbzoll-Sensoren bestückt ist und dass er in XAVC-Intra mit einer maximalen Datenrate von 600 Mbps aufzeichnen kann. Er speichert auf SxS-Speicherkarten.
Die genannten, gewichtigen Unterschiede — und noch einige weitere, wie etwa ein 12G-SDI-Output — treiben den Z280 auf den ungefähr doppelten Preis gegenüber dem Z190.
Die ungleichen Brüder verwenden aber den nahezu gleichen Body, der Z-280 wiegt jedoch rund 200 g mehr als der Z-190.

Der Body ist identisch, aber es gibt doch etliche Unterschiede zwischen dem Z190 (vorne) und dem Z280 (hinten).
In Bedienung und Handling bieten die beiden Camcorder ebenfalls weitgehend identische Eigenschaften. Sony nutzt bei beiden Modellen auch das prinzipiell gleiche Bedienkonzept: Die Buttons für die wichtigsten Aufnahmefunktionen sitzen an den gleichen Stellen. Die Menüs sind identisch aufgebaut.
Eine Tabelle mit Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen den ungleichen Brüdern, sind am Ende dieses Tests zusammengefasst.

Der Z280 holt das, was sein Objektiv und seine drei Halbzoll-Sensoren bieten, auch wirklich auf die Speicherkarten.
Was kennzeichnet den PXW-Z280?
Immer noch spielt die schiere Größe der Sensoren und das dafür montierte Objektiv eine sehr wichtige Rolle für die Bildqualität eines Camcorders. Aber entscheidend ist eben auch, was man aus dieser Vorlage machen kann, wenn man damit aufzeichnet: Dabei spielen der Codec und die Datenrate den Schlüssel. Beim Z280 heißt das: XAVC-Intra in QFHD mit 600 Mbps und in HD mit 222 Mbps. XAVC-Long-GoP mit 150 Mbps in QFHD und im HD-Betrieb mit maximal 50 Mbps.
Damit holt der Z280 das, was sein Objektiv und seine drei Halbzoll-Sensoren bieten, auch wirklich auf die Speicherkarten.
Seite 1: Einleitung, Bruder
Seite 2: Eckdaten, Besonderheiten
Seite 3: Handling Pro
Seite 4: Handling Contra, Fazit
Seite 5: Tabelle
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Autor: Felix Holderer, Nonkonform
Bildrechte: Nonkonform
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