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Bundeswehr-Uni nutzt Mediatruck

Das Institut für Psychologie der Bundeswehr-Uni nutzt ein mobiles Studio in seinem neuen Mediatruck.
Bundeswehr-Uni, Logo

An der Universität der Bundeswehr in München gibt es auch ein Institut für Psychologie.

An der Universität der Bundeswehr in München gibt es auch ein Institut für Psychologie, das im Rahmen der Feldforschung zu den Themen Konflikt und Kommunikation neue Wege geht: Das Institut geht direkt vor Ort zu den Menschen — etwa in Fußgängerzonen und an anderen, belebten Orten, um dort Videointerviews durchzuführen.

Bundeswehr-Uni, KoKo-Mediatruck

Mobiles Studio und Schnittplatz: KoKo-Mediatruck der Bundeswehr-Uni.

Dazu hat das Institut zusammen mit Broadcast Solutions ein mobiles Studio in Form eines Mediatrucks entworfen, das nun an die Universität übergeben wurde.

Bundeswehr-Uni, KoKo-Mediatruck

Technikbereich mit Schnittplatz und Interviewbereich.

Ziel des Projekts war es, einen mobilen Raum zu schaffen, um ortsunabhängig Videointerviews gezielt mit Personengruppen oder Passanten zu erstellen.

Bundeswehr-Uni, KoKo-Mediatruck

In Arbeitsposition: Klimatisiert und stabilisiert.

Dabei sollte das Fahrzeug sowohl genügend Platz für eine ungestörte Videosituation bieten als auch die komplette, notwendige Technik für Schnitt und Postproduktion enthalten.

Bundeswehr-Uni, KoKo-Mediatruck

Der Interviewbereich: Studiobeleuchtung, Schalldämmung, Hohlkehle.

Um diese Vorgaben zu erfüllen, stattete Broadcast Solutions einen Iveco-Kastenwagen mit den Arbeitsplätzen und Einrichtungen für die Interviews aus.

In der Interviewzone des Fahrzeugs wurde Studiobeleuchtung und eine Hohlkehle installiert, das Ganze musste aber auch so gemütlich und angenehm wie möglich gestaltet werden, um die Interviewpartner nicht zu verunsichern und Berührungsängste mit der Technik abzubauen.

Dr. Mathias Jaudas, Instituts für Psychologie, Bundeswehr-Uni München

Dr. Mathias Jaudas, Bundeswehr-Uni München.

Dr. Mathias Jaudas, Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Psychologie und Verantwortlicher für das Projekt, erläutert die Hintergründe des Fahrzeugs: »Wir versuchen hier wirklich etwas für uns Neues. Mit dem Fahrzeug sind wir in unserer Arbeit enorm flexibel und mobil und dennoch von äußeren Einflüssen geschützt, dank der hervorragenden Schallschutzeigenschaften des Kastenaufbaus. Zusätzlich bieten uns die hervorragende Klimatisierung und ein verbauter Generator noch mehr Unabhängigkeit. Für unsere Arbeit selbst benötigen wir eine angenehme Interviewatmosphäre und die Technik, um bereits im Fahrzeug selbst den Rohschnitt zu erstellen. Das Endprodukt überzeugt mich sehr, und Broadcast Solutions hat unsere Ideen mit dem KoKo-Mediatruck sehr gut verstanden und umgesetzt.«
 

Bundeswehr-Uni, KoKo-Mediatruck

Die Interviews können mit zwei Kameras aufgezeichnet werden.

Die Interviews können mit zwei Kameras aufgezeichnet werden. Dabei werden eine Sony FX6 auf einem Stativ und eine BirdDog-PTZ-Kamera verwendet.

Bundeswehr-Uni, KoKo-Mediatruck

Die PTZ-Kamera wird per Joystick ferngesteuert.

Die PTZ-Kamera wird per Joystick ferngesteuert. Das Fahrzeug bietet zusätzlich zum Interviewbereich mit Kameramann und Moderation im Technikbereich weitere Arbeitsplätze für zwei Redakteure und einen Techniker.

Bundeswehr-Uni, KoKo-Mediatruck

PTZ-Steuerpult im Technikbereich.

Zunächst ist das Fahrzeug in HD konzipiert, kann aber jederzeit einfach auf UHD umgerüstet werden.

Bundeswehr-Uni, KoKo-Mediatruck

Zwei iMacs im Technikbereich.

Der Technikbereich ist mit zwei Apple-Rechnern (iMac, 24 Zoll) ausgestattet, auf denen FinalCut Pro für den Schnitt installiert ist.

Bundeswehr-Uni, KoKo-Mediatruck

Recorder und Modular-Equipment.

Das Material wird auf zwei Aja Ki Pro Ultra Einheiten gespeichert, die vier Signale auf HD oder zwei Signale auf UHD bearbeiten können. Für das Monitoring der Videosignale stehen zwei Konvision-Monitore zur Verfügung. Die Aussteuerung, Wandlung und Einspeisung der Audiosignale in die Macs übernimmt ein Metric Halo Audio-I/O-Interface.

Bundeswehr-Uni, KoKo-Mediatruck

Technikarbeitsplatz im Überblick.

An den Planungen für die Umsetzung erster Forschungs- und Transferprojekte mit dem neuen Fahrzeug wird mit Hochdruck gearbeitet, und Mitte des Jahres ist eine große Tour durch viele Städte Deutschlands geplant, um O-Töne und Videos aufzunehmen, die in Form kurzweiliger und lebendiger Videoclips über Social-Media-Kanäle an eine breite Bevölkerungsschicht weitergegeben werden.
 
Mehr über die Arbeit des Instituts für Psychologie der Universität der Bundeswehr können Sie hier erfahren.


Firmenvideo: Dr. Mathias Jaudas stellt den KoKo-Mediatruck der Bundeswehr vor.

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