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Praxistest: Blackmagic Design Pyxis 6K-Kamera

Mit der Pyxis 6K schließt Blackmagic Design eine Lücke in seinem Kamerasortiment. Das Innenleben entspricht weitgehend der Cinema Camera 6K mit Vollformat-Sensor, aber mit dem Formfaktor einer modularen Boxkamera.






Das Menü

Das Menü der Blackmagic OS ist meiner Meinung nach das übersichtlichste und lässt sich dank der Aufteilung, der grafischen Gestaltung und des Touch-Screens auch sehr schnell bedienen.

©Christoph Harrer

: Das Record-Menü. Die Pfeiltasten zum Wechseln zur nächsten Seite sind sehr klein.

Bis auf das Aufnahmeformat können Parameter im Menü auch während der Aufnahme umgestellt werden. Beim Aktivieren zeigt es die zuletzt geöffnete Seite, bis man die Kamera ausschaltet. Der Menüschalter macht auch auf dem internen Mikrofon keine Geräusche, sodass er während der Aufnahme nicht stört. Das Menürad ist allerdings sehr deutlich zu hören, auch auf einem zusätzlichen entkoppelten Mikrofon.

©Christoph Harrer

Das Audio-Menü um die Quellen und die Lautstärke einzustellen.

Die Funktionen sind übersichtlich in die Kategorien Record, Monitor, Audio, Setup, Presets und LUTs unterteilt. Die Unterseiten jeder Kategorie werden dann mit Links- oder Rechtspfeilen oder Wischen über das Display gewechselt. Nur an wenigen Stellen dauert es etwas länger, bis man die passende Einstellung gemacht hat, da man sich sehr lange durch einzelne Werte tippen muss. So muss man bei der Auswahl der Eingänge für die beiden Tonkanäle durch elf einzelne Optionen durchklicken.

Ob der XLR-Eingang zum Beispiel Line oder Mic benötigt, sind in dieser Liste eigene Punkte, und beim Einstellen der Zeitlupe muss man dann von 5 bis 120 fps in Einser-Schritten durchfahren. Dies kann man schon vor den Aufnahmen vorbereiten; wechselt man aber in eine anderen Auflösung und verwendet die HFR-Taste, ist diese Einstellung verschwunden.

©Christoph Harrer

Die Pyxis bietet einen Rahmen für Hochkantaufnahmen in der normalen Ausrichtung, aber keine drehbaren Anzeigen.

Die HFR-Taste funktioniert nur innerhalb der Auflösung, in der man sich gerade befindet. Wie üblich bei Blackmagic Design werden auch in Zeitlupen die Tondateien in Normalgeschwindigkeit aufgenommen. Das erspart viel Arbeit bei den Aufnahmen und in der Postproduktion. Das Menü rotiert nicht so wie bei anderen Modellen von Blackmagic Design, die Kamera ist also offenbar nicht dafür gedacht, hochkant verwendet zu werden. Es gibt allerdings ein Guideframe für Hochkant-Aufnahmen, um normal aufzuzeichnen und das Bild in der Postproduktion einzustellen. Wenn im Hochkantvideo nicht mehr als HD benötigt wird, ist dies aber sowieso die bessere Option.

Seite 1: Einleitung
Seite 2: Eckdaten
Seite 3: Handhabung, Belichtung, Schärfe
Seite 4: Menü
Seite 5: Bildeinstellungen und -Qualität
Seite 6: Ton und Fazit

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Autor: Christoph Harrer

Bildrechte: Christoph Harrer

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