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IBC2007: Autodesk präsentiert neue Versionen seiner Visual-Effects-Systeme

Die Visual-Effects-Systeme Inferno, Flame und Flint sowie die Editing- und Finishing-Systeme Fire und Smoke bieten in der 2008er Version nun offene Dateisysteme, Zugriff auf Shared-Storage-Systeme sowie volle Clip-Kompatibilität. Damit will sich Autodesk einen neuen Markt im Bereich mittelgroßer Postproduktions-Studios und Fernsehsender erschließen.

Autodesk will mit den neuen Versionen der Visual-Effects-Systeme Inferno, Flame und Flint und mit den Editing- und Finishing-Systemen Fire und Smoke künftig auch verstärkt mittelgroße Postproduktions-Studios und Fernsehsender bedienen. Voraussetzung dafür waren laut Autodesk die Unterstützung offener Dateisysteme und die Wiretrap-Technologie. Die 2008er Versionen werden auf HP 9400 Workstations mit dem Betriebssystem Linux ausgeliefert.

Folgende Neuerungen hebt Autodesk bei den neuen Versionen besonders hervor:

– die Unterstüztung von Standard-Dateisystemen soll den Workflow verbessern und den direkten Austausch von Clips zwischen System- und Dritt-Applikationen, ohne dass Daten dupliziert werden müssen, ermöglichen. Daten können nach Herstellerangaben direkt auf SAN– oder NAS-Speichermedien bearbeitet werden.

– ein erweiterter, simultaner Workflow zwischen visuellen Effekten, Editing und Color-Grading durch Metadaten Handling und verbesserter Infiniband-Vernetzung

– die OpenEXR-Unterstützung und der erweiterte Support der FBX-Software von Autodesk sollen eine verstärkte Interoperabilität zwischen der Flame- und Maya-Software von Autodesk erlauben. Die Visual Effects-Produkte können nun NURBS-Objekte importieren. Artists können über den Export von Kamera-Daten, Achsenpositionen und 3D-Punktwolken ihre Komposition mit der 3D-Abteilung abgleichen.

– Einstellungen und Clips zwischen Flame und Smoke sollen zueinander kompatibel sein; Clips und Metadaten können laut Autodesk innerhalb der Produktreihe für visuelle Effekte und Finishing beliebig ausgetauscht werden.

– eine neue 16:9-Bedienoberfläche mit großer Auswahl direkt aufrufbarer Tools.

– neue Bedienoberflächen von Smoke und Flame, die einen intuitiveren Wechsel zwischen den Anwendungen ermöglichen sollen.

– Die erweiterte DVE 3D-Compositing-Umgebung in Fire und Smoke bietet, so Autodesk, eine höhere Leistung bei visuellen Effekten und ein Erscheinungsbild, das den Artists den Wechsel zwischen Smoke und Flame erleichtern soll. Die neuen Expressions-Tools ersetzen das manuelle Keyframing-Verfahren, so dass Animationen schnell erstellt werden können.

In diesen Versionen sind auch Funktionen enthalten, die mit der Extension 1, 2007 eingeführt wurden und bisher nur Autodesk-Abonnenten zugänglich waren.

Autodesk geht davon aus, dass die 2008er-Versionen von Inferno, Flame, Flint, Fire und Smoke im Herbst 2007 verfügbar sein werden.

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Autor: red

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