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IBC2010: So produziert film-tv-video.de seine Clips

Mit Videoreports und den einfacher gestalteten »Shortcuts« berichtet film-tv-video.de auch per Video direkt von der IBC2010 in Amsterdam. Dabei wird durchgehend bandlos mit kompakten Setups in HD produziert — wie zu jeder der großen Messen mit etwas verändertem Equipment.

Seit der NAB2008 produziert film-tv-video.de seine Videoreports von den großen Messen bandlos — mit wechselndem Equipment und verschiedenen Workflows. Bei der IBC2010 kommen erneut andere Aufnahmegeräte zum Einsatz, die Postproduktion der Clips wird überwiegend im Nachgang der Messe erfolgen. Solange die Messe läuft, wird die Textberichterstattung im Vordergrund stehen. Die Clips stehen  direkt bei film-tv-video.de zur Verfügung und zusätzlich auch im Youtube-Channel — dort auch in verschiedenen Auflösungen bis 720p.

Videoreport-Setup

Die aufwändigeren Videoreports werden mit einem HXR-NX5 von Sony aufgezeichnet (Test). Aufgenommen werden 720p-Signale in AVCHD, als primäres Speichermedium dient der angedockte Festspeicher-Baustein HXR-FMU128 mit einer Kapazität von 128 GB. Den Camcorder und den Speicher stellt Sony zur Verfügung, das weitere Equipment stammt aus dem Bestand von film-tv-video.de.

Der Ton wird abhängig von der Drehsituation per Handmikro (Rode NTG2) oder mit einer Sennheiser-Funkstrecke aufgezeichnet (EW 100G2). Ein Sennheiser-Kopfhörer, ein Einbein-Stativ von Manfrotto und eine LED-Flächenleuchte des Typs MicroPro von Litepanels komplettieren das Equipment.

Shortcut-Setup

Für die einfacheren »Shortcuts« werden zwei andere, weitgehend gleiche Setups eingesetzt. Als Camcorder dient der ultrakompakte Camcorder Zx3 aus der Play-Familie von Kodak. Der sieht aus wie ein Handy, kann aber unter anderem 720p-Sequenzen in H.264 kodiert als MOV-Dateien auf SDHC-Speicherkarten aufnehmen. Weil die Tonqualität dieser Geräte nicht ausreichend ist, gehört zu den Shortcut-Setups jeweils ein separater Audiorecorder von Olympus: ein LS-10 und ein LS-11. Diese Audiorecorder nutzen ebenfalls SDHC-Karten als Speichermedium.

Speichermedien

Beim Sony-Camcorder wird auf den angedockten Festspeicher-Recorder aufgezeichnet und abends ein Backup auf eine der mitgeführten Festplatten kopiert. Bei den anderen Geräten sind 16-GB-SDHC-Karten das Standard-Wechselspeichermedium. Um von diesen Karten rechnerunabhängig Kopien erstellen zu können, kommt eine Nexto Extreme von Nextodi zum Einsatz. Diese Platte ist mit zwei Kartenslots, eingebautem Akku und einem einfachen Display ausgerüstet. Wird die SDHC-Karte eingesteckt, lässt sich das Material simpel und schnell von der Karte per Tastendruck auf die Platte überspielen. Im Normalfall sollten die SD-Speicherkarten ausreichen, in diesem Fall wird das Rohmaterial erst nach Drehschluss auf die Nexto Extreme kopiert.

Postproduktion

Die Postproduktion erfolgt mit Final Cut Pro auf Laptops des Typs MacBook Pro. Zwei davon verfügen über einen SD-Kartenslot, beim dritten kommt ein Adapter zum Einsatz, um das Material von den SD-Karten einzuspielen. Die Kodak-Aufnahmen können direkt und ohne weitere Konvertierung in Final Cut Pro verarbeitet werden. Das mit dem Sony-Camcorder aufgenommene Material wird für die weitere Bearbeitung per Log & Transfer in Final Cut pro importiert.

Als Festplatte für die Postproduktion dient jeweils eine Rugged-Firewire-Platte von Lacie. Für Backups und um die Projekte zu sichern, stehen kompakte USB-Platten zur Verfügung.

Das Kodieren und den Upload der fertigen Clips beschleunigt der USB-Stick Turbo.264 HD von Elgato.

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Autor: red

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