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IBC2012: Editshare-Neuheiten

Editshare expandierte im vergangenen Jahr personell und mit neuen Niederlassungen, zur IBC2012 präsentierte das Unternehmen die Editing-Software Lightworks on Linux, die mobile Speicherlösung Field 2 sowie etliche neue Funktionen seiner Storage-Systeme.

Vor neun Jahren gründete Andy Liebman in den USA das Unternehmen Editshare mit dem Ziel, plattformübergreifende Speicherlösungen zu entwickeln und anzubieten. Bis dato konnte Editshare ein stetiges Wachstum erzielen, und auch in Europa ist Editshare schon seit einigen Jahren an mehreren Standorten vertreten. In jüngster Zeit kamen Niederlassungen in China, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Brasilien hinzu. Produktseitig spiegelt sich das Wachstum der vergangenen Jahre in einer breiteren Produktpalette wider, die nun über diverse Speicherlösungen und Server bis hin zu eigener Schnitt-Software reicht — wobei die Speichersysteme nach wie vor im Fokus des Unternehmens stehen.

Produktneuheiten

Im Rahmen der IBC2012 zeigte Editshare eine Alpha-Version von Lightworks on Linux. Sie ergänzt die Windows-Version der 64-Bit-Software, die Editshare zur NAB2012 vorgestellt hatte. Die Linux-Version soll ab dem 30. Oktober 2012 verfügbar werden. Eine Mac-Version soll ebenfalls noch folgen — dann wird Lightworks auf den drei am weitesten verbreiteten Plattformen verfügbar sein.

Lightworks steht in der Basisversion zum kostenlosen Download bereit, für besondere Codecs, Hardware-Support und Funktionen wie Projekt-Sharing bietet Editshare die Version Lightworks Pro an, die für 50 Euro pro Jahr zu haben ist.

Mit Field 2 präsentiert Editshare den Nachfolger des kompakten Speichersystems Field. Zur NAB2012 hatte Editshare das System noch unter dem Namen Atom angekündigt, doch zwischenzeitlich hat sich der Hersteller auch vom Namen her am erfolgreichen Vorgängermodell orientiert. Field 2 wird 16 Terabyte Speicher bieten und mit 3,5- oder 2,5-Zoll-Sata-Laufwerken oder SSDs zu haben sein.

Im Gerät selbst können vier Sata-Platten oder acht SSDs genutzt werden. Der Speicher des Systems lässt sich aber mit einer Expansion-Box um weitere vier Platten auf 16 Terabyte vergrößern, zudem soll auch ein LTO-Laufwerk für Backup oder Archivierung für die Expansion-Box zu haben sein. Das System wird es mit einer 10-Gbps-Anbindung geben. Field 2 dürfte insbesondere für den Einsatz in der Außenübertragung interessant sein, der Lieferstart ist fürs Jahresende 2012 geplant. 

Für den Server Geevs kündigt Editshare eine neue Version in 64-Bit-Technologie an. Unter anderem bietet der Server die Möglichkeit, einen der Videoausgänge als Multiviewer zu konfigurieren, was in vielen Setups Vorteile bietet. Im Client können zudem laufende Live-Streams dargestellt werden.

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Editshare-Firmenvideo über aktuelle Geevs-Entwicklungen.
Weitere Entwicklungen

Editshare-Speicher wird nun mit der Software-Version 6.3 ausgeliefert. Die bietet in verschiedenen Bereichen Leistungssteigerungen, die besonders im Zusammenspiel mit Macs zum tragen kommen. So wird nun neben Samba auch das AFP-Protokoll für die Kommunikation zwischen Host und Speichersystem genutzt, was eine deutliche Beschleunigung bringt.

Editshare ist nach eigenen Angaben auch permanent damit beschäftigt, neue Speichermedien zu testen und zu integrieren. So sind nun SAS-PLatten verfügbar und SSDs. Die Integration neuer Speichermedien kann ebenfalls massive Leistungssteigerungen bewirken: ein Editshare-System mit acht der vom Hersteller zertifizierten SSDs erreicht die Performance von 64 Sata-Platten, ist allerdings auch deutlich teurer.

Alle Editshare-Systeme werden jetzt mit der Archivierungs-Software Ark und dem Asset-Management-System Flow ausgeliefert.

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Autor: red

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