Branche: 19.08.2005

Autodesk-Blockbuster

Autodesk meldet den Einsatz seiner Produkte bei zahlreichen aktuellen Kinofilmen.

Systeme und Software von Autodesk waren demnach unter anderem bei folgenden Produktionen beteiligt: »Charlie und die Schokoladenfabrik« (Cinesite), »Mr. and Mrs Smith« (Digital Dimension), »Cinderella Man« (Digital Domain), »Land of the Dead« (Spin Productions), »Seven Swords« – (Digital Pictures Melbourne), »Adventures of Shark Boy and Lava Girl« (Hybride Technologies), »The Orphanage« (R!OT), »Lords of Dogtown« (Gray Matter FX), »Per Anhalter durch die Galaxis« (Cinesite) sowie »The Amityville Horror« – (Asylum).

Bei »Land of the Dead« wurden die Autodesk-Lösungen von Spin Productions bei der Titel-Abfolge und bei 120 von 300 visuellen Effekten eingesetzt. »Wir haben Autodesk Discreet Flame für visuelle Effekte genutzt, um die 115-Sekunden Filmtitel, die aus rund 100 in einem Abstand von 2 Sekunden ablaufenden Layern bestanden, zu steuern«, erläutert Chad Malbon, Visual Effects Producer des Films. »Nur durch die Performance des Flame-Systems konnten wir eine solch unglaubliche Detailtreue und Layerdichte erzielen.«
Jeff Campbell, Visual Effects Supervisor und Lead Compositor für »Land of the Dead«, lobte die Performance von Autodesk Burn: »Burn ermöglichte uns Non-Stop-Produktivität ohne Rendering-Ausfallzeiten. Mit Burn konnten wir pro Tag die doppelte Arbeitsmenge bewältigen. Wir erhöhten unsere Effizienz beträchtlich und gewannen damit mehr Raum für Kreativität.«

Bei Sony Pictures Imageworks konnte in »Verliebt in eine Hexe« mit Autodesks Discreet Flame zusammen mit Burn bei 75 der rund 113 Szenen eine äußerst natürliche Atmosphäre geschaffen werden. »Ein großer Teil der Green-Screen-Arbeit und der Komposition bestand in der Erstellung der faszinierenden Filmelemente«, meinte Carey Villegas, der Visual Effects Supervisor für Verliebt in eine Hexe. »Das Flame System mit seinem umfangreichen Toolset und den hochmodernen 3D-Compositing-Tools hat unsere Arbeit stark beschleunigt und verlieh uns sehr viel Flexibilität bei der Schaffung eines klassischen Remakes, in dem die Effekte nur dazu da sind, die Geschichte und ihre Charakter ohne Übertreibung hervorzuheben.«

Bei »Seven Swords« setzte Digital Pictures Iloura Autodesk 3ds Max für die Animation ein. Das Schwesterunternehmen Digital Pictures Melbourne verwendete das digitale Colourgrading- und Farbkorrektur-System Discreet Lustre von Autodesk. Durch Lustre konnten die Künstler die realitätsnahe Darstellung bewahren und gleichzeitig bestimmte Ansichten des Films erzeugen.

Meteor Studios setzte Autodesks Discreet Flame und die Discreet Inferno Effektsysteme sowie die Autodesk Combustion Visual Effects Software für rund 240 Szenen in den »Fantastic Four« ein. Die Szenen gehörten zur spannungsgeladenen Brooklyn-Bridge-Sequenz, in der das »Fantastic Four«-Team die Superpower zur Rettung einsetzen. Artists von Meteor Studios arbeiteten Tag und Nacht mit den Autodesk-Lösungen zur schnellen Zusammenstellung und Endbearbeitung der Szenen.
Pacific Title & Art Studio arbeitete an 200 Szenen der Fantastic Four und verwendete das Inferno System bei einem Fünftel des Films. Für eine der Schlüsselszenen ermöglichten das Inferno System und der 2D Warper den Schlag von The Thing in die Magengegend von Mr. Fantastic. Da Mr. Fantastic ziemlich gelenkig ist, geht der Schlag durch seinen Magen und trifft statt dessen den Human Torch, der dann in ein Billboard geschleudert wird. Pacific Title Art & Studio haben das Inferno System auch für den Trailer des Films eingesetzt. Zudem haben sie Lustre zur farblichen Veränderung der Filmszenen eingesetzt.

Gray Matter FX hat das Inferno-System bei einigen der 50 für »Lords of Dogtown« geschaffenen Szenen eingesetzt – der Film handelt von den Anfängen der kalifornischen Skateboard-Szene. Zu den Filmdoubles gehörten auch einige der Original Skateboarder, die bestimmte Bewegungen vorspielen mussten. Gray Matter FX nutzte anschließend das Inferno System zur Protokollierung, für das Ausschneiden und zum Wiedereinsetzen der Gesichter der Schauspieler auf den Gesichtern der Doubles.

Die meisten der digitalen Effekte in »Per Anhalter durch die Galaxis« wurden von Cinesite Europe erstellt. Dazu gehört auch die Hauptsequenz mit dem, vom Computer kreierten, Bösewicht Humma Kavula. »In der wichtigsten Szene bewegt sich Humma Kavula durch einen Tisch. Es war jede Menge komplexer digitaler Reinigungsarbeit und ausgeklügelter Interaktion mit mehreren Durchgängen an Bewegungssteuerungen notwendig«, erläuterte Adam McInnes, VFX-Supervisor bei Cinesite Europe. »Unter Berücksichtigung der Geschwindigkeit und der Komplexität war Inferno auf alle Fälle das optimale System für das, was wir machen wollten.«

Die Effektsysteme Discreet Inferno, Flame und Flint von Autodesk, das Discreet Smoke Editing-System sowie die Software 3ds Max machten Adventures of Shark Boy and Lava Girl möglich. »3ds Max ist für uns bei The Orphanage nach wie vor ein allumfassendes Tool zur Schaffung von Effekten«, erläutert Visual Effects Supervisor Ryan Tudhope. »Bei Robert Rodriguez neuestem Film »The Adventures of Shark Boy and Lava Girl«, der in 3D gedreht wurde, haben die fortschrittlichen Funktionen von 3ds Max und die einfache Bedienung uns bei der Vervollständigung von mehr als 150 stereoskopischen Szenen mit komplizierten digitalen Umgebungen, mit dynamischen Effekten und Charakteren enorm geholfen.«

Autor
red
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