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Maya im Einsatz bei »Sakrileg«

Das Postproduktionshaus Double Negative setzt für die Realisierung visueller Effekte auf Autodesk-Software.

Das Postproduktionshaus Double Negative hat bei der Produktion der computeranimierten Bilder des Kinofilms »The Da Vinci Code – Sakrileg« Produkte von Autodesk eingesetzt. Double Negative verwendete dabei vor allem die 3D-Animations-Software Maya. Die Lösung von Autodesk kam bei der Realisierung von 80 Szenen des Films zum Einsatz — von Autounfällen bis hin zur Darstellung von aufwändigen Grabmälern.

Steve Garrad, VFX-Produzent der in London ansässigen Double Negative, zum Einsatz von Maya: »Double Negative arbeitete zehn Monate lang mit Hilfe von Maya an den Szenen für »The Da Vinci Code – Sakrileg«. Mit den Animations-, Modell- und Render-Funktionen der 3D-Animations-Software konnten wir Szenen im Voraus visualisieren und verbessern sowie komplette Sequenzen noch während der Post-Produktion erstellen. Viele der Bilder, die wir geliefert haben, hätte man ohne Maya nicht gestalten können.«

Steve Garrad beschreibt eine der Schlüsselszenen des Films, in der der Mönch Silas einen Wagen steuert: »Während der ersten Hälfte der Szene war der Wagen komplett mit Autodesk Maya computeranimiert. Für die zweite Hälfte der Szene wurde ein echtes Auto verwendet. Das computeranimierte Auto war eine perfekte Kopie des echten Wagens – Frame für Frame. Der Verdienst hierfür liegt bei James Benson, dem Lead Artist für die Computergrafiken, und bei der soliden Software von Autodesk.«

Außerdem half Maya, die Gedanken der Hauptfiguren zu illustrieren. Robert Langdon hat ein außerordentlich detailliertes und lebhaftes Gedächtnis für Ereignisse in der Vergangenheit. Sophie Neveu hat eine entsetzliche Erinnerung an den Autounfall, bei dem ihre Eltern starben. Mit Maya wurden dreidimensionale Elemente erstellt und den zweidimensionalen Bildern hinzugefügt, um eine Visualisierung dieser Erinnerung zu ermöglichen.

Jesper Kjolsrud, CG Supervisor bei Double Negative, erklärt die Rolle von Maya bei der Visualisierung: »Die Enthüllung von Marias Sarkophag in »The Da Vinci Code« ist ein gutes Beispiel dafür, wie Autodesk Maya eine Szene bestimmt. Der Shot wurde zunächst mit Hilfe von Maya prävisualisiert. Die Kamerabewegung wurde dann mit Maya auf einen Motion Control Green Screen auf dem Sarkophag programmiert. Zudem wurde Maya auch für die Visualisierung der Grabmal-Sequenz von Newton verwendet.«

Double Negative verwendet Autodesk Maya derzeit für eine Reihe von Projekten, darunter »Harry Potter und der Orden des Phönix«, »The Reaping«, »10.000 BC«, »Stardust«, »Children of Men« sowie »Penelope und die Zauberflöte«.

Autor: red

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