Anzeige
Home » Logic: TAMS, DMF und KI-Highlights
Logic: TAMS, DMF und KI-Highlights
Am Stand von Amazon Web Services gehörten der Time Addressable Media Store (TAMS) und die Dynamic Media Facility (DMF) zu den zentralen Innovationsthemen. Logic Media Solutions hatte gemeinsam mit AWS einen Proof of Concept realisiert, der automatisierte Highlight-Schnitte erzeugte – ganz ohne Bildanalyse.
Die Grundlage liefern externe Dienstleister, die ereignisbezogene Metadaten bereitstellen: Tore, Gelbe Karten, Rote Karten, Spielereignisse. Auf Basis dieser Referenzen erstellt das System sofort einen fertig geschnittenen Highlight-Clip – ohne Rendering-Wartezeit, rein durch Referenzierung im TAMS.
Ergänzt wird der Workflow durch einen KI-Agenten mit Sprachsteuerung: Redakteure oder Zuschauer formulieren ihre Anfrage per Spracheingabe – etwa »Alle Tore von Spielerin X in der zweiten Halbzeit« – und erhalten den Clip unmittelbar. Die logische Weiterentwicklung: vollständig individualisierte Highlight-Edits pro Zuschauer, die sich dynamisch an den jeweiligen Einstiegszeitpunkt anpassen.
AWS Elemental Inference wandelt 16:9 latenzfrei in 9:16
Für die mobile Ausspielung dieser personalisierten Inhalte präsentierte AWS mit AWS Elemental Inference einen neuen Service, der 16:9-Videosignale in Echtzeit und ohne Latenz in das 9:16-Hochformat konvertiert. Eine KI-basierte Point-of-Interest-Erkennung steuert dabei automatisch den Bildausschnitt – das System folgt dem relevanten Bildinhalt ohne manuellen Eingriff.
Verteilte DMF-Cluster und RDMA auf dem Vormarsch
Erstmals auf der NAB zu sehen war außerdem ein verteilter DMF-Cluster, bei dem mehrere Compute-Instanzen gemeinsam einen Cluster bilden und per RDMA (Remote Direct Memory Access) direkt auf denselben Arbeitsspeicher zugreifen.
TAMS ist inzwischen offiziell als Bestandteil der DMF-Definition verankert. Zahlreiche Hersteller arbeiten laut Gnad aktiv an entsprechenden Implementierungen.
Anzeige
Most Popular
Anzeige
Newsletter
Anzeige
Anzeige
Anzeige










