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Vivendi verkauft Studio Babelsberg an Fisser und Woebcken
Schon seit Monaten verhandelte der bisherige Eigentümer Vivendi, der das Studio Babelsberg einst von der Treuhand für 70 Millionen Dollar gekauft hatte, mit verschiedenen Interessenten darüber, wie er sich mit möglichst geringem weiterem Verlust von der Filmstätte trennen könnte (siehe auch frühere Meldung hierzu).
Seit sich Woebcken/Fisser und Vivendi über den Verkauf geeinigt haben, blühen nun die Spekulationen darüber, was denn ab jetzt mit dem Studio Babelsberg geschehen werde und wer wirklich hinter dem Deal stehe. Allgemein werden Carl Woebcken und Christoph Fisser nämlich in Medienberichten so dargestellt, als könne man Ihnen nicht zutrauen, den Übernahme-Deal und den zukünftigen weiteren Betrieb von Babelsberg zu managen, ohne im Hintergrund andere Investoren und Berater aus der Branche zu haben.
Das könnte auch falsch sein, konnte sich aber quasi über Nacht als übliche Sichtweise verbreiten. Carl Woebcken ist Jurist und war bis Ende Juni Finanzvorstand von TV Loonland in München und er ist Geschäftsführer der Berlin Animation Fonds GmbH & Co Produktions KG, eines Trickfilmunternehmens das mit einem von der Dresdner Bank aufgelegten Trickfilmfonds verbunden ist. Christoph Fisser ist Geschäftsführer der Atelierbetriebe Schwabing.
Wahrscheinlich weil Fisser/Woebcken sich mit 18 Millionen zufrieden gaben, während andere Interessenten von Vivendi wohl anfänglich bis zu 50 Millionen verlangten, um damit die aufgelaufenen Schulden und Verbindlichkeiten von Studio Babelsberg tilgen zu können, erhielten sie den Zuschlag.
Babelsberg solle als Filmstandort erhalten bleiben, aktuelle Projekte seien von dem Eigentümerwechsel nicht betroffen, zunächst sollten Management und Betriebsrat über Zukunftspläne informiert werden, wird Christoph Fisser in verschiedenen Medien zitiert.
Autor: red
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