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BFE modernisiert BR-Studio FM2

Der Bayerische Rundfunk beauftragt BFE mit der Erneuerung seines Studios FM2.
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Der BR investiert in das Studio FM2.

Das Studio FM2 des BR auf dem Sendergelände im Münchener Stadtteil Fröttmaning, wird hauptsächlich zur Produktion verschiedener Live-Formate genutzt — an 365 Tagen im Jahr. Überwiegend entstehen hier die »Rundschau«-Sendungen des BR.

Die Technik des Studios ist allerdings deutlich in die Jahre gekommen, denn sie stammt zu wesentlichen Teilen aus dem Jahr 1999. In der öffentlichen Ausschreibung aus dem Jahr 2015 heißt es: »Die Technik ist aufgrund des Alters störungsanfällig und nicht HD-fähig. Zudem verlangen neue redaktionelle Anforderungen mit verstärkter Einbindung von Echtzeitgrafik, Studioautomation, Internet und sozialen Medien, aufwändige technische Konzepte. Höchste Ansprüche im Sendungsablauf verlangen ein neues und innovatives Konzept. Es ist erklärte Absicht, in der zukünftigen Regie eine technische Innovation mit, gegenüber der jetzigen Regie, erweitertem funktionalem Umfang einzuführen und das Produktionsverfahren wirtschaftlich und effizient auszulegen.«

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BFE realisiert die grundlegende Modernisierung der Regietechnik von Studio FM2 des BR.

Die europaweite Ausschreibung konnte das Systemhaus BFE für sich entscheiden. Die gesamte Audio- und Video-Technik wird nun von Grund auf erneuert und auf den aktuellen Stand der Technik gebracht, um künftig auf HD-Fähigkeit, virtuelle Echtzeitgrafik, Studioautomationssysteme und Kamera-Robotik zurückgreifen zu können. Zusätzlich gibt es einen starken Fokus auf die Integration von Online- und Social-Media-Technologien.

Echtzeitgrafik von Vizrt gehört dabei genauso zum neuen Studiokonzept, wie VizMosart-Studioautomation und VR-Kameraroboter und –Stative der Firmen Shotoku und Camerobot.

Neben den Licht- und Grafikkomponenten, Videomischern, Kamerasystemen, der Video-Kreuzschiene, Multiviewern und Studiomöbeln, wird BFE auch das Newsroom-System OpenMedia von Annova einbinden und eine Subregie mit einem »Studio-in-a-Box«-System aufbauen. Das Projektende ist für Mai 2017 geplant, das Investitionsvolumen beträgt rund 3,1 Millionen Euro (Nettowert laut Ausschreibung).

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