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20 Jahre First Steps
Im Jubiläumsjahr stellten sich 206 Einreichungen dem Urteil der Jurys. Darunter waren 113 Filme mit Spielfilmcharakter, 39 Dokumentarfilme, 33 Werbefilme und 25 Drehbücher. Die mit insgesamt 115.000 Euro dotierten Preise werden am 9. September 2019 verliehen. Der Berliner Radio-Journalist Knut Elstermann wird die Gala im Berliner Stage Theater des Westens moderieren. Für ihn sind die First Steps stets »eine wunderbare Fundgrube gewesen, eine einzigartige Möglichkeit, einen Überblick über den deutschen Filmnachwuchs zu erhalten, Talente kennenzulernen, die dann unverwechselbare Stimmen wurden.« Diese »Second Steps« verdeutlicht u.a. die Datenbank mit den fortgeschriebenen Produktionen der Teilnehmer aus zwei Jahrzehnten.
Gleich sieben Nominierungen heftet Bayerns FFF an seine rund 400.000 Euro schweren Förderfahnen. Darunter ist das Kinodebut »Alles ist gut«, nominiert als bester langer Spielfilm und für den No Fear-Produzentenpreis. StudentInnen der Berliner DFFB stehen mit fünf Nominierungen im Wettbewerb. So treten in der Langfilm-Kategorie »Das melancholische Mädchen« (auch um den Michael Ballhaus Preis) und »1986« (auch beim No Fear-Preis) gegeneinander an. Mit 10 Nominierungen ist die HFF München am Stärksten vertreten. Die traditionell starke Werbefilmklasse trägt vier von sechs Nominierungen für die Filmakademie Ludwigsburg bei. Produktionen der Filmuni Babelsberg Konrad Wolf konkurrieren um vier Auszeichnungen.
Die Nominierungen in den Spielfilm-Kategorien
Die Juroren Sonja Heiss (Regisseurin und Autorin), Jochen Laube (Produzent), Katja Nicodemus (Filmjournalistin), Sonja Rom (Kamerafrau) und Kostja Ullmann (Schauspieler) vergeben die drei Preise der Spielfilmkategorien, die mit 25.000 Euro, 15.000 Euro bzw. 10.000 Euro dotiert sind. Erstmalig unterstützt die FFA die Kategorie Mittellanger Spielfilm als Förderer.

Szene aus 1986.
Abendfüllender Spielfilm
- 1986, Regie: Lothar Herzog, Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin.
- Alles ist gut, Regie: Eva Trobisch, Hochschule für Fernsehen und Film München.
- Das melancholische Mädchen, Regie: Susanne Heinrich, Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin.
- For the Time Being, Regie: Salka Tiziana, Hochschule für Bildende Künste Hamburg.
- Futur Drei, Regie: Faraz Shariat, Freie Einreichung.
- Sag du es mir, Regie: Michael Fetter Nathansky, Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf.
Mittellanger Spielfilm (bis 60 Minuten)
- Ab morgen werde ich…, Regie: Ivan Marković, Universität der Künste Berlin.
- Benzin, Regie: Oliver Mohr, Hochschule für Fernsehen und Film München.
- Freigang, Regie: Martin Winter, Filmcollege Wien.
- Hauptinstitut für seelische Gesundheit, Regie: Lisa Voelter, Hochschule für Fernsehen und Film München.
- Label Me, Regie: Kai Kreuser, ifs Internationale Filmschule Köln.
- Off Season, Regie: Henning Beckhoff, Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf.
Kurz- und Animationsfilm
- Armed Lullaby, Animationsfilm, Regie: Yana Ugrekhelidze, Kunsthochschule für Medien Köln.
- Blieschow, Animationsfilm, Regie: Christoph Sarow, Filmakademie Baden-Württemberg.
- Hörst du, Mutter, Kurzspielfilm, Regie: Tuna Kaptan, Hochschule für Fernsehen und Film München.
Nominierte Dokumentarfilme
John Gürtler (Filmkomponist), Petra Gute (Moderatorin und Journalistin), Eva Kemme (Produzentin), Enrique Sánchez Lansch (Regisseur) und Marcus Winterbauer (Kameramann) nominieren fünf Einreichungen. Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert.
- Born in Evin, Regie: Maryam Zaree, Freie Einreichung.
- Die Grube, Regie: Hristiana Raykova, Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf.
- In Search …, Regie: Beryl Magoko, Kunsthochschule für Medien Köln. Weitere Infos hier.
- Out of Place, Regie: Friederike Güssefeld, Hochschule für Fernsehen und Film München.
- Una Primavera, Regie: Valentina Primavera, Freie Einreichung.
Nominierungen für den Drehbuchpreis
Der mit 10.000 Euro ausgestattete Preis geht an einen Drehbuch-Absolventen. Jury-Mitglieder sind Laura Lackmann (Regisseurin und Drehbuchautorin), Heide Schwochow (Drehbuchautorin) und Oliver Ziegenbalg (Drehbuchautor und Produzent).
- Andrej Sorin für Blaulicht Brudis, Filmakademie Baden-Württemberg.
- Malina Nwabuonwor für Tobias, Filmakademie Wien.
- Jacob Hauptmann für Zeit der Monster, Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin.
Nominierte Werbefilme

Eine ungewöhnliche Wahl: Kameramann Jan David Günther drehte den Imagefilm Billy auf 16mm Kodak Vision 3.
In der Werbefilm-Jury waren Glenn Bernstein (FoxDevilFilms), Alice Dwyer (Schauspielerin), Luitgard Hagl (Serviceplan Campaign X), Laura Himmelreich (VICE.com) und Thomas Schnaitmann (Hornbach Baumarkt AG) tätig. Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert.
- Aura, Animierter Spot, Regie: Timm Völkner, Filmakademie Baden-Württemberg.
- Billy, Imagefilm, Regie: Francisco Gonzalez Sendino, Filmakademie Baden-Württemberg.
- Dark Red, Social Spot, Regie: Eugen Merher, Filmakademie Baden-Württemberg.
- Pumpers‘ Paradise, Animierter Spot, Regie: Eddy Hohf, Filmakademie Baden-Württemberg.
- Would You Listen?, Social Spot, Regie: Veronika Hafner, Hochschule für Fernsehen und Film München.
Nominierungen für den Götz-George-Nachwuchspreis
Die Spielfilmjury nominierte Schauspielerinnen und Schauspieler aus drei Produktionen. Der Preisträger bekommt 10.000 Euro.
- Bela Gabor Lenz in Benzin.
- Das Schauspielensemble Banafshe Hourmazdi, Eidin Jalali, Benjamin Radjaipour in Futur Drei.
- Anna Suk in Freigang.
NO FEAR Award

Der No Fear Award erinnert an Bernd Eichinger und wird für eine besonders herausfordernde Produktion vergeben. Szene aus Blei.
Die Spiel- und die Dokumentarfilmjury vergeben gemeinsam den mit 10.000 Euro dotierten Preis für AbsolventInnen im Studienfach Produktion.
- Romana Janik für 1986.
- David Armati Lechner für Alles ist gut.
- Laura Roll, Laura Mihajlovic, Caroline Meyer für Blei, Mittellanger Spielfilm, 30′, Hochschule für Fernsehen und Film München.
Michael-Ballhaus-Preis

Agnesh Pakozdi wurde für die Bildgestaltung von Das melancholische Mädchen nominiert; die Produktion steht auch im Wettbewerb als bester Langfilm des Jahrgangs.
Auch die Auszeichnung für junge Kameraleute ist mit 10.000 Euro dotiert und wird von den Jurys für Spiel- und Dokumentarfilm gemeinsam vergeben.
- Agnesh Pakozdi für Das melancholische Mädchen.
- Holger Jungnickel für Limbo, Spielfilm, 89′, Hochschule für Fernsehen und Film München.
- Sabine Panossian für Off Season.
First Steps entstand 1999 als Initiative von Bernd Eichinger, Nico Hofmann. Veranstalter ist heute die Deutsche Filmakademie in Partnerschaft mit ARRI, Mercedes-Benz, ProSiebenSat.1 TV Deutschland, der UFA und Warner Bros. Technik-Partner sind CinePlus und Das Werk. Die Plattform unterstützt die Preisträger u.a. durch ein Mentorenprogramm und eine kostenlose Dreijahres-Mitgliedschaft in der Deutschen Filmakademie.
First Steps-Preisträger im Stream und im Fernsehen
Aus Anlass des 20. Jubiläum wird bis Anfang September im wöchentlichen Wechsel ein Preisträgerfilm auf der Streaming Plattform Behind the Tree kostenlos bereitgestellt.

Eindringliches Debut: David Wnendt und Hauptdarstellerin Alina Levshin wurden 2011 für Kriegerin mit First Steps Awards und Lolas ausgezeichnet.
Das Kleine Fernsehspiel des ZDF, First Steps Ehrenpreisträger, zeigt ab dem 26. August montags einen von insgesamt vier ehemaligen Preisträger- und nominierten Filmen. Den Anfang macht Oray von Mehmet Akif Büyükatalay; Haupdarsteller Zejhun Demirov wurde mit dem Götz-George-Nachwuchspreis ausgezeichnet. Am 02. September folgt Kriegerin von David Wnendt. Anschließend, am Tag der Preisverleihung (9. September) wird Ohne diese Welt von Nora Fingscheidt ausgestrahlt. Zum Abschluss läuft am 16. September Berlin Is In Germany von Hannes Stöhr.
Autor: Peter Dehn
Bildrechte: First Steps/Produktion, Anne Langert/First Steps (1).
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