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IABM-Umfrage zur Komponentenknappheit

Die Situation bei der Versorgung mit elektronischen Komponenten hat sich laut IABM in den vergangenen neun Monaten weiter verschlechtert.

Schon im Vorjahr war die Chipversorgung teilweise problematisch, mittlerweile haben sich die Vorlaufzeiten verlängert und die Preise  sind gestiegen.

Die Versorgung mit elektronischen Komponenten hat sich laut IABM verschlechtert. Schon im Vorjahr hatte der Verband bereits auf dieses Problemfeld hingewiesen (Meldung).

Die Vorlaufzeiten haben sich demnach verlängert und die Preise für Komponenten sind seit der letzten IABM-Umfrage vom April 2021 deutlich gestiegen. Die Befragten schlugen zudem auch hinsichtlich ihrer finanziellen Lage Alarm, falls die Probleme bei der Komponentenversorgung weitere 12 Monate anhalten sollten; es gibt nur wenige Anzeichen dafür, dass sich die Situation kurz- bis mittelfristig verbessern wird.

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97 % der Technologieanbieter gaben an, dass sie erheblich von der Verknappung von Komponenten betroffen seien, 63 % gaben an, dass sie stark betroffen seien (gegenüber 40 % in der Umfrage vom April 2021), 34 % seien mäßig und nur 3 % leicht betroffen (15 % im April 2021).

Die Umfrage zeigt, dass die Lieferzeiten für Komponenten um durchschnittlich 74 % und die Kosten für Komponenten um 44 % gestiegen sind, was sich um 26 % auf die Endproduktkosten auswirkt.

86 % der Befragten gaben zudem an, dass sie mit mäßigen oder schwerwiegenden Auswirkungen auf ihre finanzielle Nachhaltigkeit rechnen müssen, wenn die Probleme noch weitere 12 Monate andauern.

Peter White, CEO der IABM.

In der Umfrage wurde auch gefragt, wie die Unternehmen die Auswirkungen der Engpässe auf ihren Betrieb abfedern. 65 % der Befragten legen Lagerbestände an und 63 % gestalten ihre Produkte um. 

Peter White, CEO der IABM, sagt dazu: »Die Ergebnisse unserer ersten Umfrage zu Lieferkettenproblemen bei elektronischen Bauteilen im vergangenen April zeichneten ein besorgniserregendes Bild für unsere Branche. Die Ergebnisse der Folgeumfrage zeigen nun, dass sich die Lage in den dazwischen liegenden Monaten weiter verschlechtert hat, was zu erheblichen finanziellen Auswirkungen führen wird, wenn die Probleme in den nächsten 12 Monaten anhalten.«

Und weiter: »Da eine Lösung des Problems des Komponentenmangels nicht in Sicht ist, haben viele MediaTech-Unternehmen reagiert, indem sie ihre Produkte umgestaltet haben, um Probleme bei der Beschaffung bestimmter Komponenten zu entschärfen, und/oder indem sie, wenn möglich, Komponenten auf Lager halten, um ihre Produktionslinien angesichts der dramatisch gestiegenen Vorlaufzeiten am Laufen zu halten.«

White weist in diesem Zusammenhang auch auf die BaM Stock Exchange hin, einen IABM-Service für die Vermittlung überschüssiger Komponenten. 

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