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Marktstudie: Antennenfernsehen bleibt relevant und wichtig

Rund 14% der Haushalte in Deutschland nutzen DVB-T2 HD, und die mobile Nutzung steigt erneut an, sagt eine aktuelle Marktstudie.
DVB-T2, Logo

DVB-T2: Digitales Fernsehen per Antenne.

Im Auftrag von Media Broadcast erstellte das Marktforschungsinstitut Kantar eine Sonderauswertung aus einer Trendstudie, die auf Haushaltsbefragungen in Deutschland basierte. Der Gesamtbericht von Kantar heißt »Video Trends 2022 – Ergebnisse des Digitalisierungsberichts Video«, und die Sonderauswertung für Media Broadcast befasste sich mit dem Thema DVB-T2 HD.

DVB-T2 HD, Nutzung in D, Grafik, © Kantar

Grafik zur Nutzung von DVB-T2 HD in Deutschland.

DVB-T2 HD, Anwender, © WDR/Claus Langer

Mobile TV-Nutzung, ohne dass das Datenvolumen angefasst wird: DVB-T2 wächst im mobilen Bereich.

Demnach ist der einfache und kostengünstige Empfang von TV-Programmen via Antenne in Deutschland weiterhin eine beliebte und weit verbreitete Form fernzusehen. Während die Zahl der Haushalte, die DVB-T2 HD zuhause am Fernseher nutzen, über die letzten Jahre stabil ist, ist die portable und mobile Nutzung erneut gestiegen. Das zeigte eine Sonderanalyse des DVB-T2-HD-Empfangs auf Basis der Erhebung »Video Trends 2022 – Ergebnisse des Digitalisierungsberichts Video«.

Betrachtet man das terrestrische Fernsehen über alle Empfangsformen, also stationär auf dem klassischen TV-Gerät zuhause und portabel oder mobil über kleinere Empfänger am PC/Laptop, tragbare Geräte oder im Auto, nutzen derzeit knapp 14% aller Haushalte in Deutschland diesen Empfangsweg. Seit dem Jahr 2019 ist diese Zahl, die auf Ergebnissen der Befragung im Rahmen der Video Trends 2022 beruht, um etwa 31% auf 5,7 Mio. Haushalte gestiegen.

Dieser Trend macht deutlich, dass die Stärken des Antennenfernsehens neben dem unkomplizierten und preiswerten Empfang vor allem in der mobilen Nutzung liegen, was der gestiegenen Mobilität der Gesellschaft Rechnung trägt. Dass DVB-T2 HD keine Datenvolumen auf Mobilgeräten verbraucht, ist demnach attraktiv für die Verbraucher.

Andreas Hombach, Director, Kantar

Andreas Hombach, Kantar.

Die Datenerhebung wurde auch in 2022 wieder vom Marktforschungsinstitut Kantar durchgeführt, das die Messungen der Digitalisierungsberichte der Medienanstalten von Beginn an begleitet. Kantar ist nach eigenen Angaben global und lokal in über 90 Märkten aktiv, mit großer Expertise im Bewegtbildmarkt. Zu den jetzt ermittelten Ergebnissen der mobilen Nutzung von DVB-T2 HD sagt Andreas Hombach, Director bei Kantar: »Im Rahmen der Datenerhebung für die ‚Video Trends 2022‘ haben wir in einer Sonderauswertung für Media Broadcast die Gesamtnutzung von terrestrischem Fernsehen über alle Nutzungsmöglichkeiten hinweg ausgewertet, um die Besonderheiten dieses Empfangsweges transparent zu machen. Dabei hat sich der Trend fortgesetzt, dass die mobile Nutzung über portable Endgeräte in den letzten Jahren stetig zugenommen hat. 2019 lag die mobile Nutzung insgesamt noch bei 5,5% bzw. 2,2 Mio. Haushalten, während sie 2022 auf 9,9% bzw. 4 Mio. Haushalte anstieg.«

Arnold Stender, Vorsitzender der Geschäftsführung, Media Broadcast

Arnold Stender, Media Broadcast.

»Die stetig steigende Nutzung von DVB-T2 HD als portabler und mobiler TV-Empfangsweg zeigt den Bedarf der Zuschauerinnen und Zuschauer nach einer solchen Verbreitungsform. Die Sicherung der Rundfunkfrequenzen für DVB-T2 HD und perspektivisch für 5G Broadcast und Nachfolgetechnologien ist daher eine wichtige Voraussetzung, um den terrestrischen Distributionsweg auch zukünftig für die einfache, energieeffiziente und krisensichere Verbreitung von audiovisuellen Inhalten nutzen zu können«, so Arnold Stender, der scheidende Vorsitzende der Geschäftsführung von Media Broadcast.

Bildrechte: WDR/Claus Langer, Kantar, Media Broadcast

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