Kamera: 27.05.2009

Canon: EOS 500D

Spiegelreflexkamera mit 15,1 Megapixel und Full- HD-Videoaufzeichnung.

Canon ist mit der digitalen Spiegelreflexkamera EOS 5D Mark II enorm erfolgreich und erreicht damit auch die Film- und Videowelt. Jetzt hat der Hersteller mit der EOS 500D die kleine Schwester der Mark II vorgestellt. Neben einer Auflösung von 15,1 Megapixeln (4.752 x 3.168 Pixel) hebt Canon bei der Kamera die Möglichkeit hervor, Videos in voller HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln aufzeichnen zu können. Über eine HDMI-Schnittstelle kann das Video an einen Full-HD-Fernseher ausgegeben werden. Im Movie-Modus, der im Live-View-Modus aktiviert wird, zeichnet sie allerdings nur mit einer Bildrate 20 fps auf. Alternativ sollen Canon zufolge mit einer niedrigen Auflösung wie 720P oder VGA und einer Bildfrequenz von 30 Bildern pro Sekunde auch längere Videos aufgezeichnet werden können.

Der Autofocus soll auch im Movie-Modus funktionieren, wobei auch eine manuelle Fokussierung möglich sei. Die Tonaufzeichnung erfolgt in Mono über das integrierte Mikrofon. Der etwas kleinere CMOS-Sensor im APS-C-Format führt dabei zu einer Brennweitenverlängerung des Objektivs um den Faktor 1,6.

Das ClearView-LCD (3 Zoll) soll die zuverlässige Bildkontrolle während der Aufnahme oder bei der nachträglichen Sichtung des Materials erleichtern. Das LCD ist mit dem Monitor der EOS 5D Mark II identisch und bietet 920.000 Bildpunkte. Die EOS 500D bietet eine ISO-Empfindlichkeit von bis zu ISO 3.200, erweiterbar auf ISO 12.800, und soll auch mit wenig Licht eine hochwertige Bildqualität liefern. Gemeinsam mit dem CMOS-Sensor soll der Canon-Bildprozessor DIGIC 4 eine effiziente Rauschreduzierung bewirken sowie eine 14-Bit-Bildverarbeitung für präzise Farbtonabstufungen und natürlich wirkende Farben bieten. Er soll zudem Reihenaufnahmen mit bis zu 3,4 Bildern pro Sekunde ermöglichen, wobei der Pufferspeicher eine Kapazität für bis zu 170 JPEG-komprimierte Bilder in Folge bieten soll – abhängig von der Kapazität der eingesetzten SD-Karte.

Der Hersteller merkt weiter an, dass die Kamera über ein Weitbereich-Autofokussystem mit neun individuellen Sensoren verfüge – darunter ein Kreuzsensor für das zentrale Messfeld für Objektive mit einer Lichtstärke ab 1:2,8. Das EOS-Integrated-Cleaning-System soll störende Staubpartikel reduzieren, indem es sie abstößt und vom Sensor entfernt. Nach Aussage des Herstellers besteht Kompatibilität zum gesamten Canon-Angebot an EF- und EF-S-Objektiven sowie EX-Speedlites.

Canon bietet den Kamera-Body zum Brutto-Listenpreis von rund 800 Euro an. Mit dem EF-S 18-55 IS Objektiv ist die Kamera für rund 900 Euro und mit dem EF-S 18-200 IS für rund 1.300 Euro erhältlich.

Autor
red
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