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Moderne Broadcast-Steuersysteme: unsichtbar, essenziell und hilfreich

Steuersysteme spielen in der Broadcast-Technologie eine entscheidende Rolle, auch wenn sie selten im Rampenlicht stehen. Doch ohne sie geht gar nichts.

Steuersysteme sorgen dafür, dass heterogene Systeme miteinander kommunizieren, Workflows stabil laufen und Bedienprozesse im Alltag zuverlässig bleiben. Gerade im Kontext von IP-basierten Infrastrukturen zeigt sich, wie relevant eine durchdachte, anpassbare Steuerungslösung ist, die unterstützend Workflows vereinfacht.

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Im ersten IP-basierten Ü-Wagen des ORF steuert KSC Core von BFE komplexe Signalwege und sorgt für ausfallsichere Workflows.

Warum Steuerungssysteme heute mehr leisten müssen

Während klassische Broadcast-Controller oft nur punktuelle Umschaltungen ermöglichen, sind moderne Steuerungssysteme längst zu integralen Komponenten geworden. Sie abstrahieren komplexe technische Zusammenhänge und bieten zugleich eine benutzerfreundliche, anpassbare Oberfläche – auch für unterschiedliche Nutzergruppen.

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»KSC Core ist wie ein multifunktionales Tool unter den Steuerungssystemen – vielseitig, anpassbar, flexibel, hilfreich«, sagt Marco Lennartz, KSC Operations Manager.

Gefragt sind heute modulare Systeme, die sich flexibel in bestehende Infrastrukturen einfügen oder erweitern lassen. Dazu gehört nicht nur die Fähigkeit, mit verschiedensten Herstellern zu kommunizieren, sondern auch die Möglichkeit, individuelle Workflows abzubilden – ohne Umgewöhnung für die Nutzer. Gerade bei hybriden Setups aus IP- und SDI-Strukturen oder bei der Migration zu SMPTE 2110 entstehen Anforderungen, die mit Standardlösungen nur eingeschränkt zu bewältigen sind.

Ein System, das sich in dieser Umgebung bewährt hat, ist KSC Core von BFE. Es wird in zahlreichen nationalen und internationalen Projekten eingesetzt – etwa im ersten vollständig IP-basierten Ü-Wagen des ORF oder in der SMPTE-2110-Sende- und Produktionsumgebung bei SRF sowie im Playout und Schaltraum bei RTS. Was diese Projekte gemeinsam haben: hohe Komplexität, individuelle Anforderungen – und die Notwendigkeit, Systeme sicher, verlässlich und intuitiv umzusetzen.

Vom Chaos zur Übersicht: Steuerung als Vereinfachung

Ein zentrales Argument für smarte Steuerung ist die Entlastung und Unterstützung der Operator. Die technische Komplexität moderner Produktionsumgebungen nimmt zu – gleichzeitig müssen Bedienoberflächen verständlich, reaktionsschnell und ausfallsicher sein.

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Bei SRF steuert KSC Core eine vollständig IP-basierte Sende – und Produktionsumgebung – inklusive automatischer Ressourcenplanung.

Systeme wie KSC Core setzen hier auf mehrere parallel nutzbare Bedienkonzepte: Controlpanels, logikbasierte Schaltungen oder individuell konfigurierbare GUIs – je nach Rolle und Anwendung. Mit der KSC GFXUnit lassen sich diese Oberflächen exakt auf den jeweiligen Nutzer und Anwendungsfall zuschneiden – von Routing-Buttons und Havarieschaltungen über Pegelanzeigen bis hin zu Stream-Viewern. Durch Funktionen wie Event-Management, Konfliktprüfung, Bouquet-Gruppierungen oder automatisiertes Stream Mapping lassen sich selbst anspruchsvolle Workflows auf wenige Handgriffe reduzieren.

Der große Vorteil: KSC Core denkt mit – Ressourcen werden geplant, Abhängigkeiten berücksichtigt, Fehlerquellen minimiert. Und: Die Oberfläche bleibt übersichtlich.

Zukunftsfähig durch Offenheit und Modularität

Was Steuerungssysteme heute auszeichnet, ist nicht nur, was sie können – sondern wie sie sich anpassen lassen. Die Anforderungen in Projekten sind selten statisch: neue Formate, neue Partner, neue Anforderungen an Security, Cloud oder KI. Ein durchdachtes Steuerungskonzept muss diese Entwicklung mitgehen – ohne jedes Mal neu beginnen zu müssen.

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Im Playout und Schaltraum bei RTS steuert KSC Core komplexe IP-basierte Prozesse zuverlässig und übersichtlich.

Erfahrungswerte aus der Praxis zeigen: Besonders wertvoll sind Lösungen, bei denen Softwareentwicklung und Systemkonfiguration eng verzahnt sind. So lassen sich Anpassungen – auch im laufenden Projektverlauf – effizient umsetzen.

Steuerung als wichtiger Bestandteil – auch wenn man sie nicht sieht

Der Broadcast Controller bleibt oft im Hintergrund – dabei ist er es, der Systeme erst nutzbar macht, miteinander verbindet und steuert.

Ob man Broadcast Controller als Allrounder, Rückgrat oder »unsichtbare Intelligenz« bezeichnet: Systeme wie KSC Core zeigen, wie technische Komplexität in Klarheit, Stabilität und Effizienz übersetzt werden kann – ohne sich in den Vordergrund zu drängen.

Autor: Marco Lennartz, KSC Operations Manager bei BFE Studio und Medien Systeme GmbH

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