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P2-Speicherkarten: Panasonic liefert ab sofort F-Serie aus

Zur NAB2012 hatte Pansonic mit Micro-P2 einen Ausblick auf die Zukunft der eigenen Speichertechnologie gegeben, nun gibt es Neuheiten für die Gegenwart: Die schnelleren P2-Speicherkarten der F-Serie werden nun verfügbar und unterstützen höhere Datenraten, wie sie etwa der Codec AVC-Intra Class 200 produziert.

Die neuen P2-Speicherkarten der F-Serie von Panasonic sollen in den Größen 64 GB, 32 GB und 16 GB in den Handel gehen. Zunächst wird — ab sofort — die 64-GB-Karte verfügbar, die anderen Größen sollen dann in kurzem Abstand folgen. Die F-Serie ist als P2-Karte mit PCMCIA-Abmessungen konzipiert. Die Preise für die neuen Karten sollen gleich bleiben, wie bei der bisher verfügbaren E-Serie: 505 Euro für 64 GB, 350 Euro für 32 GB und 276 Euro für 16 GB (Netto-Listenpreise). Die Karten der E-Serie soll es zunächst noch für kurze Zeit weiter geben, sie sollen aber dem Vernehmen nach rasch auslaufen.

Die neue F-Serie unterstützt das Aufzeichnen bis hinauf zum Codec AVC-Intra Class 200, sowie alle bei den derzeit vorhandenen P2-Produkten aktuell verfügbaren Codecs. Die Video-Aufzeichnungsrate beträgt rund 200 Mbps bei 1080i59.94 und 1080i50. (Die P2-Karte der F-Serie unterstützt aber laut Pressemitteilung nicht alle von AVC-Intra 200 unterstützten Formate.) In Verbindung mit einem P2-Drive (AJ-PCD30 oder AJ-PCD35) können die Aufzeichnungsdaten auf den P2-Karten der F-Serie mit bis zu 1,2 Gbps übertragen werden (maximale Übertragungsgeschwindigkeit).

Der Steckanschluss der Karte wurde laut Hersteller für mehr als 30.000 Steck- und Abziehvorgängen konstruiert und gestestet, so dass die Speicherkarte wesentlich robuster als eine gewöhnliche PC-Card sei. Panasonic weist in diesem Zusammenhang auch noch einmal auf die Robustheit der P2-Karte hin: Sie widersteht demnach nicht nur Stößen bis zu 1.500 G und Vibrationen bis zu 15 G, sondern kann auch bei Temperaturen zwischen -20°C und 60°C betrieben und bei -40°C bis 80°C gelagert werden.

P2-Karten der E- und F-Serie enthalten ein Fehlerkorrektursystem, das aus Sicht von Panasonic einem RAID-System gleichwertig ist und die Zuverlässigkeit der Datenhaltung gegenüber anderen Speicherkarten erheblich verbessert.

Micro-P2

Erst im kommenden Jahr will Panasonic die kleinere Micro-P2-Karte einführen (siehe Meldung und Videoreport). Die ist dann nur noch so groß wie ein SD-Speicherkarte. In einer Übergangszeit wird es aber Geräte mit beiden Slot-Größen geben, so dass bestehende P2-Karten auch dann weiterhin genutzt werden können, teilt Panasonic mit. Um Micro-P2-Karten in Geräten mit großem Slot nutzen zu können, wird es einen Kartenadapter geben (eventuell wird bei dem jeweiligen Gerät ein Firmware-Update nötig sein).

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17.04.2012 – NAB2012: Panasonic zeigt 4K-Varicam-Designmodell, AVC-Ultra, kleine Speicherkarte und mehr
27.04.2012 – NAB2012: Camcorder-Neuheiten bei Panasonic

Autor: red

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