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Spiegellose Systemkamera Leica SL

Leica präsentiert die spiegellose Systemkamera Leica SL. Sie ist ausgestattet mit einem CMOS-Vollformatsensor mit 24 MP und soll dank perfekt aufeinander abgestimmter Komponenten — von Optiken bis zum elektronischen Sucher — eine herausragende Bildqualität bieten.
Volle Bildkontrolle dank EyeRes-Sucher und Touchscreen

Der elektronische Sucher der Kamera basiert auf der von Leica speziell für diese Kamera entwickelten EyeRes-Technologie. Mit einer Latenzzeit unterhalb der Wahrnehmungsschwelle, einer beeindruckenden Auflösung von 4,4 Millionen Pixeln sowie einer Vergrößerung, die an Mittelformatkameras erinnert, bietet der elektronische Sucher laut Hersteller ein vollkommen neues Seherlebnis und zahlreiche Vorteile: Das fertige Bild ist bereits vor dem Auslösen im Sucher zu sehen und ermöglicht die optimale Kontrolle über die Aufnahmesituation. Aktiviert wird der EyeRes-Sucher, indem man hindurchblickt. Darüber hinaus bietet die Leica SL auch ein 2,95 Zoll großes Display, das mit einem Betrachtungswinkel von bis zu 170 Grad die zuverlässige Sichtung von Bildern und eine effiziente Navigation via Touchscreen ermöglicht.

Hochleistung dank Maestro II Prozessor

Der in die Kamera integrierte Prozessor aus der Maestro-II-Serie sorgt laut Leica dafür, dass die Kamera verzögerungsfrei auf alle Kommandos reagiert. Zusammen mit dem 2 GB großen Arbeitsspeicher ermöglicht der Prozessor eine Serienbildgeschwindigkeit von bis zu 11 fps bei voller 24 MP-Auflösung. 4K-Videoaufnahmen sind mit 30 fps möglich. Bilder können parallel als JPEG und DNG auf SD-Karten im schnellen UHS-II-Standard gespeichert werden.

Beste Bildqualität im vollen Kleinbildformat mit 24-MP-CMOS-Sensor

Der CMOS-Vollformatsensor mit 24 MP sorgt für einen beeindruckenden Dynamikumfang. Leica hebt Kontrastwiedergabe, Schärfe, Detailgenauigkeit und rauschfreie Bilder unter nahezu allen Lichtbedingungen besonders hervor. Insbesondere in Available-Light-Situationen zeige der Sensor in Kombination mit den Leica SL-Objektiven sein ganzes Können.

Videoaufzeichnung in 4K

Die Leica SL soll mehr sein als eine professionelle Fotokamera mit zusätzlicher Videofunktion: Sie soll auch als Videokamera höchste Ansprüche erfüllen und kann Videos in 4K-Auflösung aufzeichnen.

In UHD ist die Aufnahme mit 30 fps möglich, in 4K mit 24 fps. Bei HD-Aufnahmen kann die gesamte Fläche des Sensors bei bis zu 120 fps genutzt werden. In Kombination mit Objektiven der Baureihen Leica Summilux und Summicron und der Möglichkeit, mit 4K-Auflösung im Super-35-Format zu arbeiten, eröffnen sich aus der Sicht von Leica viele neue, gestalterische Möglichkeiten, die bisher der Kinofilm-Produktion vorbehalten waren.

Der Hersteller hebt auch das übersichtliche Bedienkonzept der Kamera hervor, das für eine klare Trennung zwischen der Anwendung als Foto- oder Videokamera sorge. Sobald sich die Kamera im Video-Modus befindet, werden im Display nur hierfür relevante Informationen wie Safe Area, Aspect Ratio, Zebra-Funktion oder der Pegel des Mikrofons eingeblendet. Über den zusätzlichen Audio-Adapter können externe Mikrofone angeschlossen werden und das Einstellen des Tonpegels ist ohne Menüzugriff möglich. Über HDMI 1.4. können Videos in 4K mit 4:2:2 10 Bit ausgegeben werden.

Aluminium-Gehäuse für robusten Einsatz im Fotografen-Alltag

Beständigkeit und Robustheit standen bei der Entwicklung der Leica SL von Beginn an im Fokus, so der Herstreller. Aus vollem Aluminium gefräste Gehäuseteile und die präzise Verarbeitung der Dichtungen an Bedienelementen und Objektiven schützen die sensible Technik im Inneren vor Staub und Spritzwasser.

Zudem befreit die integrierte Ultraschall-Sensorreinigung den Sensor zuverlässig von Staub und Schmutz, so der Hersteller. Das Glas des Displays sei äußerst kratzfest und mit Antireflexbeschichtung versehen. Diese Eigenschaften machen die Kamera zum idealen Werkzeug für den Einsatz im rauen Alltag eines professionellen Fotografen, so der Hersteller.

Exzellente Bildqualität durch neue Objektiv-Generation

Leica bietet neue, systemeigene Objektive für die Kamera an: Das Leica Vario-Elmarit-SL 1:2,8-4/24-90 mm ASPH ist mit seiner großen Brennweitenspreizung und hohen Lichtstärke das ideale Standard-Vario-Objektiv im Leica SL-System. Ergänzt wird dieser Brennweitenbereich durch das lichtstarke Leica APO-Vario-Elmarit-SL 1:2,8-4/90-280 mm und das Leica Summilux-SL 1:1,4/50 mm ASPH. Weitere Objektive sollen folgen.

Darüber hinaus stehen mit dem kompatiblen SL-System nahezu alle Leica-Optiken zur Verfügung, die jemals hergestellt wurden. So lassen sich die Optiken der Leica T ohne Adapter an der Kamera verwenden. Hinzu kommen die Leica Objektive des S-, M- und R-Systems sowie die Objektive von anderen Herstellern, die sich mittels Adapter am Bajonett der Leica SL anschließen lassen.

Der Preis für den Body der Kamera soll bei rund 7.000 Euro liegen, Leica will die Kamera ab November 2015 ausliefern.

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Autor: red

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