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Praxistest: Avid Media Composer 8.5

Avid hat im Frühjahr den Media Composer 8.5 vorgestellt. film-tv-video.de hat die neue Version ausprobiert und geht im Praxistest auch auf einige Funktionen der Vorgängerversion 8.4 ein.

Für Projekt und Bins können jetzt beliebige Schriftarten und –größen verwendet werden. Eigene Farben können Timeline, Projekt und Bins erhalten.

Für Projekt und Bins können jetzt beliebige Schriftarten und –größen verwendet werden. Eigene Farben können Timeline, Projekt und Bins erhalten.

Interface Settings und Bins

In den Interface-Settings können nun nicht nur für Bins jeweils unterschiedliche Ansichten werden (über die Wahl »Default Background Color« oder Default Font for »New Bins«), vielmehr geht das nun auch für das Projekt-Fenster und die Timeline.

Die Bins kann man mit verschiedenen Farben optisch trennen, was eine nützliche Hilfe bei der Strukturierung des Materials sein kann. Die Farbe kann auch im Bin selbst geändert werden, allerdings nur, wenn man nach einem Rechts-Klick im Bereich ohne Elemente im dann erscheinenden Kontext-Menü »Set Background Color« wählt.

Ist das Bin mit Elementen »voll«, erzeugt der Rechts-Klick ein anderes Kontextmenü, in dem der Befehl »Set Background Color« nicht vorhanden ist. Sinnvoller wäre es vielleicht, wenn der Befehl im Kontextmenü unter »Set Bin Display« angesiedelt wäre, denn dieser wird in beiden Varianten angezeigt.

Sollen die Bins nicht mehr farbig angezeigt werden, entfernt man einfach den Haken bei »Allow Custom Bin Backgrounds« in den Interface Settings — und alle werden wieder grau. Werden die Farben später wieder benötigt, kann man einfach den Haken erneut setzen, denn die Farben bleiben im Hintergrund gespeichert und werden dann wieder angezeigt. Wer die vorhandenen Schriftarten für Bins und Projekt nicht mag, kann diese – auch zu einem späteren Zeitpunkt – in Art und Größe ändern.

Hat das Projekt verschiedene Timelines, müssen diese sich mit nur einer Farbe begnügen, da bei einem Wechsel der Farbe immer alle Timelines verändert werden, womit der Vorteil der schnellen optischen Unterscheidung dahin ist, zumal die Farbe noch nicht einmal beim Projektwechsel geändert wird. Hier wäre eine Nachbesserung wünschenswert.

In den Media-Cache-Settings wurde ein Video-Memory-Tab hinzugefügt. Dort kann Video-Memory für das Programm reserviert werden und bei Bedarf ein Frame-Cache eingeschaltet werden. Das kann die »Underruns« besonders bei leistungsschwächeren Rechnern reduzieren.

Nochmal zurück zu den Bins. Hier können ab jetzt – auch mehrere – neu hinzugefügte Spalten recht von einer ausgewählten Spalte eingefügt und sind damit gleich im Blick. Außerdem können eigene Spalten definiert und hinzugefügt werden.

Da es oft vorkommt, dass mehrere Elemente eines Bins in einer Spalte den gleichen Wert haben, ist es ab jetzt möglich, diese Elemente zu markieren und einen Wert einzugeben, der dann für alle gilt. Der Weg ist allerdings etwas kompliziert: Man kennzeichnet alle Elemente im Bin, die in einer der Spalten einen gleichen Wert erhalten sollen, klickt danach rechts in die entsprechende Spalte, aber nicht in deren Kopf, um dort »Set <Column name> for selected clips…« auszuwählen und gibt dann den gewünschten Wert ein, der nach einer Sicherheitsabfrage eingetragen wird. Trotz des leicht komplizierten Weges sehr sinnvoll, um Material besser sortieren/verwalten zu können.

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Seite 1: »Auflösungen und Presets«
Seite 2: »Interface Settings und Bins«

Seite 3: »Neue Menüstruktur«

Seite 4: »Zoom Ins und Timeline-Neuheiten«

Seite 5: »Media-/Audio-Tools, Fazit«

Autor: Andreas Frowein

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