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NAB2009: MDR entscheidet sich für S4M-System
Der MDR hat sich demnach für eine Campus-Lizenz des Studio-Produktions-Tools ClipJockey von S4M entschieden, das innerhalb der ARD auch der NDR nutzt (siehe Meldung). Zunächst soll ClipJockey in der momentan noch im Aufbau befindlichen, HD-fähigen Regie 1 in Leipzig installiert werden. Nach und nach ist dann der Einsatz des Systems an allen Standorten des MDR geplant. Neben den Funkhäusern in Dresden, Magdeburg und Erfurt werde auch der Kinderkanal von ARD und ZDF mit ClipJockey ausgestattet, so S4M.
Clip Jockey löst das bisher zur Steuerung von Regieprozessen verwendete Playout-Control ab, das als Modul des Video Production Management System (VPMS) von S4M seit 2003 beim Mitteldeutschen Rundfunk eingesetzt wurde.
Laut S4M unterstützt die Software-Lösung Arbeitsprozesse in der Regie von TV-Sendern und ermöglicht eine file-basierte Arbeitsweise. Zum Betrieb wird mindestens ein Intel-Pentium-PC mit Windows XP vorausgesetzt, über den dann per Ethernet-Verbindung ein Videoserver gesteuert wird. Das System bietet zum Beispiel die parallele Verwaltung mehrerer aktiver Play-Listen und das zeitversetzte Ausspielen von Videomaterial während der Aufnahme (Playout while Record). Auch der Import von Ingest-Listen in Formaten wie ALE oder EDL ist möglich. Der Add-On-Modus ermöglicht die file-basierte Vorproduktion von Sendungen. Essenziell bei der MDR-Installation war die Unterstützung der beim MDR verwendeten Server-Plattformen von Omneon und Grass Valley durch ClipJockey.
Autor: red
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