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IBC2011: Portabler HD-SDI-Encoder von Teracue

Teracue zeigt mit dem ENC-300-Portable einen Encoder für Live-Streaming-Anwendungen. Der neue Encoder ist gegenüber seinem Vorgänger deutlich kompakter.

Bei der Übertragung von Live-Events ins Internet wird heute oft noch so gearbeitet, dass jeweils vor Ort, direkt beim Event, umfassendes Encoding-Equipment installiert wird, mit dem dann das Bild- und Tonmaterial unmittelbar von der Veranstaltung aus in verschiedenen Formaten ins Internet gestreamt wird.

Aus der Sicht von Teracue ist das keine optimale Lösung, denn der Aufwand und die Problemquellen vor Ort können deutlich reduziert werden. So kann man beispielsweise den ENC-300-Portable Encoder von Teracue einsetzen, um das vor Ort produzierte Material in hoher Qualität, aber trotzdem kostengünstig, über ein IP-Netzwerk ins Studio oder ins Rechenzentrum eines Content Distribution Networks (CDN) zu transportieren. Erst werden die Bild- und Tonsignale dann fürs Live-Streaming aufbereitet und/oder als abrufbare Podcasts gespeichert.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Am Veranstaltungsort ist weniger Equipment und Personal notwendig, es muss weniger Komplexes Equipment im Live-Umfeld bedient werden, außerdem fallen die Anforderungen an die Netzwerktechnik vor Ort geringer aus. Im Rechenzentrum des CDN ist dagegen ohnehin leistungsfähige Technik und Fachpersonal vorhanden, um das ankommende Material weiter verarbeiten und aufbereiten zu können, sowie es anschließend in vielen Formaten an die Endkunden weiterzureichen.

Alles was es dazu braucht, ist ein leistungsfähiges Pärchen aus Encoder und Decoder, das die Anbindung des Veranstaltunsgorts in hoher Signalqualität zuverlässig gewährleistet. Diese Anforderungen erfüllt aus Sicht von Teracue der ENC-300-Portable ideal: Er bietet HD-SDI, HDMI sowie analoge Audio/Videoschnitstellen und schafft Auflösungen bis hin zu Full-HD. Audio- und Videodaten lassen sich mit dem Konverter in Echtzeit komprimieren und über LAN, WLAN und UMTS-Netzwerke übertragen. Die H.264-Streams kann auf der Empfängerseite ein passender Teracue-Decoder entgegennehmen und in ein Fernsehstudio einspeisen, oder aber wie zuvor erläutert, in die Infrastruktur eines CDN-Netzwerks.

»Es gibt viele Anwendungsmöglichkeiten, die sich mit dieser zuverlässigen Technik heute umsetzen lassen«, erläutert Teracue-Geschäftsführer Wolfgang Schmiegelt.

Teracue hebt bei der Hardware des Encoders auch die geringe Leistungsaufnahme von maximal 10 Watt hervor, die das Gerät für den Akkubetrieb tauglich machen. Da der robust konstruierte Encoder keine beweglichen Teile aufweist und auch ohne Lüfter auskommt, kann er geräuschlos am Set arbeiten. Der Nettopreis des ENC-300-Portable liegt in der Größenordnung von rund 5.000 Euro.

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Autor: red

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