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TVN produziert Champions-League-Finale für Uefa

Am 26. Mai 2018 tritt im Finale der Fußball-Champions-League in Kiew der FC Liverpool gegen Real Madrid an. TVN produziert dieses Spiel als Host-Broadcaster für die Uefa.

Der TV-Produktionsdienstleister TVN realisiert für die Uefa das Champions-League-Finale, das in diesem Jahr erstmals in der Ukraine ausgetragen wird: im Olympiastadion in Kiew. Das Match, bei dem Real Madrid zum dritten Mal in Folge den Titel holen kann, wird weltweit live im Fernsehen übertragen – das Sendesignal nehmen, bis auf wenige Ausnahmen wie Nordkorea, alle Länder der Erde ab.

Champions-League-Finale 2018, TVN

TVN produziert für die Uefa das Champions-League-Finale in Kiew, ein Fußballspiel um eine der begehrtesten Trophäen im Club-Fußball. 

Champions-League-Finale 2018, TVN

TVN produziert das Spiel als Host-Broadcaster für die Uefa.

TVN sei bei Großproduktionen zuhause, aber eine derartige Reichweite bedeute nicht nur eine enorme Wertschätzung der Arbeit, sondern genauso eine riesige Verantwortung und Herausforderung, so der TV-Dienstleister.

Champions-League-Finale 2018, TVN

Es wird in UHD und HD übertragen.

Die Anforderung der Uefa lautete, parallel in UHD und HD zu produzieren. TVN entwickelte hierfür ein Setup, das eine voneinander unabhängige Signalerzeugung in beiden Sendeformaten sicherstellt.

Champions-League-Finale 2018, TVN, Team

Bei Spielbeginn wird das TVN-Team 73 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter umfassen.

Equipment-Transport

Für die Endspielproduktion der Königsklasse hat TVN umfangreiches Equipment in die Ukraine transportiert. Die TVN-Ü-Wagen Ü2, Ü3 und Ü5 sowie die drei Rüstwagen mit zahllosen Kameras an Bord sind bereits vor Ort in Kiew — trotz einiger Verzögerungen bei der Anreise, bedingt durch heftige Regenschauer und Wartezeiten an der Grenze.

Insgesamt sind 48 Kameras vor Ort, um den Event in Szene zu setzen. Neben einer Heli- und einer Drahtlos-Crew ist auch ein PMT-Kran im Einsatz. TVN wird zur Übertragung mit 73 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor Ort in Kiew sein und die aufwändige Produktion realisieren.

Champions-League-Finale 2018, TVN

Regisseur beim Champions-League-Finale ist Jamie Oakford.

Regie und Stadion

Im Vorfeld der Produktion gab es mehrere Vorbesichtigungen, um sich mit den Verhältnissen vor Ort vertraut zu machen. So gibt es im Olympiastadion in Kiew eine bauliche Besonderheit: Der Broadcast Compound liegt 30 m über dem Stadionniveau. Das hatte Auswirkungen auf den Aufbau und wird auch den Abbau beeinflussen.

Als Regisseur wird beim Champions-League-Finale Jamie Oakford wirken, der auch beim Fußball-WM-Finale in Rio die Regie führte.

Dolby Atmos

Beim Ton ist dem Vernatsalter und Rechteinhaber mit 3D-Audio / Dolby Atmos das Beste gerade gut genug. TVN hat zu diesem Zweck im gesamten Stadion 50 Mikrofone installiert – unter anderem auch hoch oben unter dem Stadiondach.

Mit dem Endspiel in Kiew endet auch das Kapitel Champions League im frei empfangbaren Fernsehen beim ZDF.

ZDF verabschiedet sich aus der Champions League

Mit dem Endspiel in Kiew endet auch das Kapitel Champions League im frei empfangbaren Fernsehen. Das ZDF hatte seit der Saison 2012/2013 den wichtigsten europäischen Wettbewerb im Vereinsfußball mit einem vielseitigen Programmkonzept übertragen. ZDF-Sportchef Thomas Fuhrmann resümiert: »Wir blicken auf sechs Jahre zurück, in denen wir herausragenden Fußball einem breiten Publikum im frei empfangbaren Fernsehen hoch professionell präsentiert haben. Leider endet diese Phase.«

Rund 7,8 Millionen Zuschauer verfolgten seit 2012/2013 durchschnittlich die Live-Übertragungen der Spiele im ZDF. Den höchsten Wert erreichte die Premieren-Saison mit 8,99 Millionen TV-Zuschauer im Schnitt.

Bildrechte: TVN, Nonkonform (1)

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