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It’s Showtime – aber remote

Wie produziert man ein Show-Event, wenn die Produktionsmitarbeiter über die ganze Welt verteilt sind? RRN, Riedel, TV SKYLINE, The Black Project und weitere Partner haben mit einem Remote Showcase gezeigt, wie das geht.





Riedel an Bord

Thomas Riedel sieht großes Potenzial in Remote Produktionen.

Vor zwei Jahren diskutierte Peter Brandt sein Konzept mit Thomas Riedel, dem CEO von Riedel Communications. Der war begeistert, passte es doch ideal zu seiner Vorstellung, wie sich Workflows entwickeln und welchen Stellenwert Remote-Produktion haben würde. Gemeinsam entwickelten die beiden das Ganze weiter.

© Thomas Holz Showphotography, Remote Showcase

Heavy Duty: Audio-Equipment am Veranstaltungsort in Bottrop.

»Als wir die erste Konsole fernsteuern konnten, war das ein Meilenstein. Spätestens dann war allen klar: Dass noch viel mehr möglich und letztlich alles steuerbar sein würde, was in irgendeiner Form integrierbar war, also auch Lichtpulte, weitere Mischpulte und mehr«, erläutert Brandt.

Zentrales Herzstück des so entstandenen Workflows für Remote-Audioproduktionen war das Remote Operation Center (ROC) von Riedel in Wuppertal, das zwischenzeitlich auch für den Schiedsrichterfunk der Bundesliga den Betrieb aufgenommen hatte — und eine Vorstellung davon vermittelte, was remote machbar war.

Das erste große Remote-Projekt, das Peter Brandt und Riedel mit dem neuen Setup umsetzten …

… war »Wacken World Wide«.

Carsten Voßkühler von Riedel, der federführend an der Umsetzung arbeitete, erklärt: »Remote-Workflows als Schlüssel zur effizienten, wirtschaftlichen und nachhaltigen Zusammenarbeit im Bereich der Live-Produktion sind bei Riedel nicht erst seit letztem Jahr ein Thema. Wir haben dank unserer langjährigen Live-Event-Erfahrung schnell festgestellt, dass wir ab einer gewissen Komplexität einer Veranstaltung sehr vieles remote unterstützen und verbessern können – mit gebündelter Kompetenz in einer Schaltzentrale. Heute gehören dazu nicht nur Comms, Audio und Daten, sondern auch Gewerke wie Lichttechnik. Wir waren aber auch in der Bringschuld und mussten unseren Kunden auch bei diesem Konzept Verlässlichkeit beweisen, damit sie sehen: ja, das funktioniert wirklich. Das Jahr 2020 hat dabei vieles beschleunigt, so dass wir mit weiteren neuen Features bestimmte Zukunft-Ideen bereits heute umsetzen können.«

Das ROC dient nicht nur als Knotenpunkt für Kommunikation und Signalverteilung, sondern deckt auch umfangreiche Steuerungs- und Überwachungsfunktionen ab. Eine ausgeklügelte Server-Struktur gewährleistete die Datensicherheit, und ein redundantes System sorgte für eine zuverlässige Signalübertragung.

2020 hat viele technische Entwicklungen in der Produktion beschleunigt.

Das erste große Remote-Projekt, das Peter Brandt und Riedel auf dieser technischen Basis umsetzen, war ‚Wacken World Wide‘. Damals stellte sich die Frage: Kann man eine Remote-Audioproduktion dieser Größenordnung überhaupt umsetzen? Die Bands spielten auf einer Bühne, aber der Toningenieur saß weit abgesetzt und das Mastering fand sogar auf einem anderen Kontinent statt. Der technische Knackpunkt solcher Ideen ist letztlich immer die Laufzeit.

Wie genau das Ganze schlussendlich im Zusammenspiel mit sehr leistungsfähigen Leitungskonzepten gelöst wurde, wollen Riedel und Peter Brandt nicht im Detail verraten — aber es wurde umgesetzt und hat funktioniert.

 

01:39: Zusammenarbeit mit Riedel Communications und Riedel ROC

 

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Seite 2: Riedel an Bord
Seite 3: Remote Showcase
Seite 4: TV SKYLINE Remote Center
Seite 5: Riedel ROC
Seite 6: Business Case und Resümee

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Autor: Christine Gebhard, Gerd Voigt-Müller

Bildrechte: Thomas Holz Showphotography (12), JOERG.GRZENIA@GMAIL.COM (1), Marc Brunkhardt | The Black Project (2), TV SKYLINE (3), Riedel (6), Archiv (1)

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