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DTM2021: Näher dran als je zuvor

Als technischer Dienstleister der Motorsport-Rennserie DTM setzte TV Skyline die Rennen der Saison 2021 in vielerlei Aspekten in Szene — ein Blick hinter die Kulissen.





DTM2021, Krankamera, © TV Skyline

DTM2021, Kamera, © Nonkonform

Eine der mehr als 60 Kameras bei der DTM in Nürnberg stand im Red-Bull-Haus.

Kameras

Insgesamt wurden bei den einzelnen DTM-Rennwochenenden 60 und mehr Kameras verwendet. Das hing von den einzelnen Rennstrecken ab, von deren Profil und Länge.

DTM2021, Krankamera, © TV Skyline

Kameras auf einem Kran und einem Steiger.

Lange schon vor den Veranstaltungen machte sich der Bildregisseur Thomas Strobl darüber Gedanken, besichtigte die Strecken und legte dann einen detaillierten Kameraplan fest.

DTM2021, Krankamera, © TV Skyline

Manche Kamerapositionen wurden sozusagen doppelt besetzt.

Er musste dabei nicht nur die Erzählstränge beachten und den Zuschauern Orientierung geben, sondern er war natürlich auch immer auf der Suche nach neuen, spannenden Perspektiven.

DTM2021, © Nonkonform

Stagelifter am Norisring.

Gleichzeitig musste natürlich auch die Sicherheit der Mitarbeiter, der Zuschauer und des Rennbetriebs beachtet werden.

DTM2021, Heli, © TV Skyline

Helikopter am Norisring.

Letztlich kam bei der DTM dann eine Helikopterkamera zum Einsatz, es gab Krankameras, Stativkameras, mobile Schulterkameras, eine Highspeed-Kamera, es gab Remote-Kameras, Onboard-Kameras, drahtlose Kameras, Handkameras und weiteres.

DTM2021, Kamera, © TV Skyline

Die »Arbeitspferde« der DTM sind Grass-Valley-Kameras.

Als »normale« Broadcast-Kameras waren Grass-Valley-Geräte im Einsatz.

DTM2021, Kamera, © TV Skyline

Oft wird von der Schulterkamera gedreht.

Solche Kameras wurden in der Boxengasse verwendet, beim Reifenwechseln in der Boxengasse, aber etwa auch bei Interviews.

DTM2021, VIP-Kamera, © Nonkonform

Grass-Valley-Kamera im VIP-Bereich des Red-Bull-Hauses.

Diese Kameras wurden aber auch im VIP-Bereich des Red-Bull-Hauses eingesetzt.

DTM2021, Kamera, © TV Skyline

Die gesamte Strecke wird von Kameras erfasst.

Sie waren aber auch, auf Kränen und Stativen montiert, beispielsweise auch auf einem Steiger und an anderen Orten entlang der Rennstrecke montiert.

DTM2021, Kameras, Boxengasse, © Nonkonform

In einer Rennpause standen hier die Kameras in der TV-Skyline-Box in der Nähe der Boxengasse.

Zahllose Drahtlos-Kameras lieferten Bilder direkt von der Strecke und aus der Boxengasse.

DTM2021, Kameras, Boxengasse, © Nonkonform

Die Aufgaben von Kamera 4 waren klar.

Diese klassischen Broadcast-Kameras trugen im Grunde die Hauptlast der Bildübertragung.

DTM2021, Helikamera, © TV Skyline

Am Heli hängt eine Gyroaufhängung.

Über diese Kameras hinaus gab es bei den DTM-Übertragungen aber auch etliche spezielle Kameras. Am spektakulärsten war wegen der besonderen Perspektive natürlich die Helikamera.

DTM2021, Helikamera, © TV Skyline

Direkt in der Gefahrenzone: Eine Qubecam II.

Es gab aber bei der DTM-Übertragung auch Bereiche, in denen sich keine Kameraleute aufhielten. Das hatte teilweise Sicherheitsgründe. In diesen Fällen kamen folgerichtig Remote-Kameras zum Einsatz.

DTM2021, Qubecam, Kommentatorenbox, © Nonkonform

Qubecam in der Kommentatorenbox.

Remote-Kameras wurden aber auch aus anderen Gründen eingesetzt. So wurde etwa in der Sat1-Kommentatorenbox eine Remote Kamera verwendet, weil man diese nicht häufig braucht und es dort ohnehin nur ein begrenztes Raum- und Gestaltungsangebot gibt.

DTM2021, Siegerpodest, © Nonkonform

Auch die schönsten Momente des Rennens auf dem Siegerpodest, …

Im Remote-Bereich setzt TV Skyline die vom Unternehmen selbst produzierten Qubecams ein.

DTM2021, Siegerpodest, © Nonkonform

… erfasste eine Remote-Kamera.

Qubecams gab es direkt an der Strecke, aber auch im Umfeld des Siegertreppchens wurde eine Remote-Kamera installiert, sozusagen eine champagner-geschützte Qubecam II.

DTM2021, Remote, © Nonkonform

Steuerung der Remote-Kameras.

Alle Remote-Kameras wurden von einem gemeinsamen Arbeitsplatz  im G10 aus fernbedient. Insgesamt wurden in Nürnberg 17 Qubecams eingesetzt.

DTM2021, OnBoard, © Nonkonform

Von einem Team verwendete Kamera.

Auch direkt in den Rennfahrzeugen der DTM waren in vielen Fällen Kameras installiert.

DTM2021, OnBoard, © Nonkonform

Im Fahrzeug von Kelvin van der Linde war eine TV-OnBoard-Kamera eingebaut.

Ein oder zwei davon nutzten in der Regel ausschließlich die einzelnen Teams selbst, um Informationen zu gewinnen und die Kommunikation zwischen dem Cockpit und der Box zu unterstützen.

DTM2021, OnBoard, © Nonkonform

Kamera am Überrollbügel befestigt.

Eine weitere Kamera wurde, wenn das jeweilige Team zustimmte, für TV-Zwecke installiert und live verwendet.

DTM2021, OnBoard, © Nonkonform

OnBoard-Kamera im Auto von Kelvin von der Linde.

TV Skyline verwendet hierfür winzige Kameras mit speziellen, sehr weitwinkligen Objektiven. Sie zeigen einerseits den Fahrer, bieten aber auch einen Blick durch die Windschutzscheibe auf das Geschehen vor dem Fahrzeug.

In der Regel sind jeweils sechs TV-Kameras an Bord verschiedener Rennfahrzeuge auf dem Kurs unterwegs.

DTM2021, © DTM

Bild der TV-OnBoard-Kamera von Kelvin van der Linde.

DTM2021, Antenne, © Nonkonform

Die Antennen für die Onboard-Kameras.

Interessanter Nebenaspekt: Auch Autos, die gerade ohne TV-Onboard-Kamera fahren, werden mit einer Antenne bestückt, damit es bei den Fahrzeugen keine Unterschiede bezüglich der Aerodynamik gibt.

DTM2021, Antennen, © Nonkonform

Antennen für Daten, Boxenfunk und Videoübertragung.

Die Antennen für die Onboard-Kameras kommen aus dem Militärbereich und sind sehr teuer, deshalb werden in den Fahrzeugen ohne TV-OnBoard-Kamera nur Dummy-Antennen eingebaut.

»Wenn es dann einen Wechsel gibt, müssen wir lediglich die Dummy-Antenne abschrauben und die richtige Antenne anbringen«, erklärt Wolfgang Reeh.

DTM2021, Slomo-Kamera, © TV Skyline

Die HiMotion-Kamera in Aktion.

Eine weitere Besonderheit unter den Kameras, die bei der DTM verwendet wurden, war eine drahtlose High-Motion-Kamera.

DTM2021, HiMotion, © Nonkonform

Noch heiß aus dem Einsatz: die HiMotion-Kamera von NAC.

Mit dieser Kamera kann man bis zu 1.000 Bilder pro Sekunde aufnehmen und sofort anschließend per Funk übertragen. Damit bietet diese Kamera weitaus höhere Bildraten, als normale Broadcast-Kameras — auch solche, die »Super-Motion« beherrschen. »Den Replay dieser Slomo-Aufnahmen realisieren wir dann aus dem Ü-Wagen per Funk mit einer Remote-Telemetrie«, erklärt Wolfgang Reeh.

Eine letzte Besonderheit unter den Kameras betrifft den Einsatz von Sony-FX3-Kameras (Test) auf Ronin-Gimbals (Test). Diese waren ein Sonderwunsch von Sat1, und deshalb ist deren Besonderheit im Abschnitt »Sat1« dieses Artikels auf Seite 5 erläutert.

 

Seite 1: Einleitung, Basics, Videointerview Reeh/Kis
Seite 2: Grundlegendes technisches Setup
Seite 3: Renntechnik — Boxenfunk, Zeitmessung, Race Control, Grafiken
Seite 4: TV-Technik — eingesetzte Fahrzeuge und deren Ausrüstung
Seite 5: TV-Technik — Kameras
Seite 6: Output — TV-Programm, Videointerview Strobl, Sat1, Streaming, Fazit

 

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Autor: Christine Gebhard, Gerd Voigt-Müller

Bildrechte: DTM, ITR, Sat1, TV Skyline, Nonkonform

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