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Tarifarbeit für Freie in der Gewerkschaft VRFF

Die Tarifkommission »Freie Produktionswirtschaft« in der Gewerkschaft VRFF will die Interessen der freien Film- und Fernsehschaffenden vertreten.
VRFF, Logo

Die Mediengewerkschaft VRFF konkurriert mit der Gewerkschaft Verdi.

Viele freie Filmschaffende leiden unter extremen Arbeitsbedingungen und mangelhaftem tariflichem Schutz. Ihre Vergütungen bei Film und Fernsehen sind teilweise grotesk niedrig — verglichen mit dem Ruf der Medienindustrie als prosperierendem Berufsfeld. Mit dem Ziel, das zu ändern, hat sich vor kurzem eine 12-köpfige Tarifkommission der Mediengewerkschaft VRFF für den Bereich »Freie Produktionswirtschaft« konstituiert und will nun in die konkrete Tarifarbeit einsteigen.

Diese Verbände und Gewerkschaften kooperieren mit der Berufsgruppe »Freie Produktionswirtschaft« in der VRFF.

Als Betriebsgruppe organisiert: VRFF-Bereich »Freie Produktionswirtschaft«.

Die VRFF vertritt aktuell die Interessen von über 1.500 projektweise sozialversicherungspflichtigen Film- und Fernsehschaffenden, die Mitglieder der Berufsgruppe »Freie Produktionswirtschaft« beziehungsweise der kooperierenden Verbände sind. Damit ist sie die größte berufsübergreifende gewerkschaftliche Vertretung von Freien innerhalb der Film- und Fernsehbranche in Deutschland — und wächst weiter, so die Gewerkschaft.

Roland Kuhne, Vorsitzender der Betriebsgruppe »Freie«, VRFF

Roland Kuhne, Vorsitzender der Betriebsgruppe »Freie« in der VRFF.

»Der Zuspruch für die Betriebsgruppe Freie der VRFF resultiert aus der großen Unzufriedenheit vieler Filmschaffender und zahlreicher Berufsverbände mit der überkommenen gewerkschaftlichen Schwäche auf Seiten der Verdi. Es sind bereits tragfähige Vereinbarungen der VRFF mit mehreren Berufsverbänden zustande gekommen — weitere werden folgen. Wir sind auf einem soliden Wachstumspfad«, betonte der Vorsitzende der Betriebsgruppe, Roland Kuhne bei der Gründung der Tarifkommission.

Michael Neubauer, Geschäftsführer, BVK

Michael Neubauer, Geschäftsführer des BVK.

Der Geschäftsführer des BVK, Michael Neubauer, ergänzte: »Für die Berufsverbände ist ein starkes und engagiertes tarifpolitisches Netzwerk existentiell wichtig, denn die Arbeitsbedingungen in der Branche müssen attraktiver werden, um den Fachkräftemangel zu überwinden! Da ist ein frischer gewerkschaftlicher Ansatz gefragt — für die Beschäftigten und für den Produktionsstandort!“

Die »Freie Produktionswirtschaft« ist eine Betriebsgruppe der Mediengewerkschaft VRFF, sie wurde am 13. 01. 2018 gegründet. Weitere Betriebsgruppen der VRFF existieren bei etlichen öffentlich-rechtlichen Sendern wie Radio Bremen, Deutsche Welle, HR, NDR, RBB, SR, SWR, WDR, ZDF und in weiteren Unternehmen, wie etwa der Semperoper und der Landesanstalt für Medien NRW.

Bildrechte: Wanka (1), Archiv

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