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IBC2003: Discreet zeigt Smoke unter Linux sowie Version 6 von Fire und Smoke

Mit Smoke 6 führt Discreet ein plattformübergreifendes Software-Design ein. Künftig können Discreet-Kunden bei diesem zentralen Produkt also zwischen der Irix- und der Linux-Plattform auswählen. Smoke 6 läuft auch auf der Tezro-Workstation von SGI.

Smoke 6 für Linux ist ein SD-Editing-System, das unter Red Hat Linux 8 arbeitet und als Komplettsystem mit der IBM-Hochleistungs-Workstation IntelliStation Z Pro 6221 ausgeliefert wird. Smoke 6 wird aber auch weiterhin für die SGi-Plattform verfügbar sein, auch für die neue SGI-Tezro-Workstation. Fire 6 wird dagegen auch weiterhin nur für die SGI Onyx 350 verfügbar sein.

Paul Lypaczewski, General Manager von Discreet und Executive Vice President von Autodesk sagt über die neue Plattform-Strategie: »Discreets Einbeziehung neuer Plattformen für Smoke 6 markiert eine Wende: Wir bieten den Profis in der digitalen Medienindustrie die Möglichkeit zu wählen – einer der größten Vorteile, die ein Hersteller anbieten kann. Mit der Verfügbarkeit eines ausgereiften, zuverlässigen und produktionserprobten Editing-Systems auf einer Plattform ihrer Wahl haben die Kunden größere Flexibilität und Effizienz bei der Ausstattung ihrer Betriebe.«

Eine der Top-Funktionen von Smoke 6 und Fire 6: Die Systeme können nun gleichzeitig mit unterschiedlichen Auflösungen arbeiten. Es gibt einen Mixed Resolution Desktop, eine Mixed Resolution Timeline. Smoke kann nun Material bis 2K in Echtzeit verarbeiten (auf der Tezro-Workstation). In der Timeline kann man also etwa künftig HD-Material mit 2K-Files kombinieren, Framerates konvertieren und auch zwischen unterschiedlichen EDL-Typen konvertieren.

Weitere Eckdaten von Smoke 6 und Fire 6:
Smoke 6 kann in Kombination mit einer SGI-Tezro-Workstation 2 Ströme unkomprimiertes RGB 4:4:4 HDTV (1080i und 1080/24p) mit 10 Bit/Komponente in Echtzeit abspielen und ermöglicht damit neben einer guten Bildqualität auch extrem schnelles Editing und Rendering der Effekte. Smoke 6 auf Tezro kann, wie schon erwähnt, 10-Bit-RGB-Material in 2K-Auflösung in Echtzeit abspielen und ist dadurch fürs Online-Editing ebenso wie fürs Conforming von Digital Intermediates geeignet.
Smoke 6 für Linux auf dem IBM-System arbeitet laut Hersteller mit einer hochwertigen OpenGL Grafikkarte und ist mit Video-I/Os für unkomprimiertes SD-Video bestückt. Weiter ist das System mit Discreets Stone-FibreChannel-Arrays ausgerüstet, wahlweise mit Hardware-RAID.
Fire 6 auf der Onyx 350 erlaubt die interaktive Bearbeitung von 32 2K-Layern in einer 3D-Compositing-Umgebung.

Fire 6 und Smoke 6 bieten eine Reihe neuer Funktionen, darunter den neuen Master Keyer, die integrierte Color-Warper-Technologie für feinere Farbmanipulationen, erweiterte 3D-Funktionalität mit Bicubics-Verformungen im DVE sowie den Import von 3D-Modellen im FBX-Format. Auch bei Media-Management und Archivierung gibt es Neues, etwa die integrierte OMF-Unterstützung, sowie die Möglichkeit, Audio-Mediadaten mit anderen Applikationen wie ProTools auszutauschen. Discreet verspricht »Seamless Conforming« aus einer Avid-Umgebung heraus.

Discreets neuer Master Keyer, der auch für die anderen Systeme verfügbar sein wird, basiert laut Hersteller auf völlig neuen Algorithmen, die dem Anwender eine direkte Interaktion mit dem Bild erlauben und dennoch so intelligent sind, dass sie den Operator mit viel Präzision durch den Keying-Prozess führen können. Discreet hebt die Performance des neuen Master Keyers hervor und betont, dass er besonders bei starken Farbüberstrahlungen, transparenten Objekten und Schatten sehr leistungsstark sei.

Weiter Infos über die neuen Discreet-Produkte und die neue Plattform-Strategie des Unternehmens können Sie in einem Interview mit Maurice Patel lesen. Sie gelangen direkt dort hin, wenn Sie hier klicken.

Autor: red

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