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Canon stellt DV-Camcorder XL2 vor

Als Nachfolger für das Topmodell der eigenen Camcorder-Palette stellte Canon jetzt den XL2 vor.
B_0704_Canon_XL2Verbesserter Nachfolger des XL1s: XL2 von Canon.

Mit seinem ungewöhnlichen Design und der weißen Gehäusefarbe fiel schon der XL1s im Meer der grauen und schwarzen Henkel-Camcorder besonders auf. Beides behält Canon auch beim Nachfolger XL2 bei. Der DV-Camcorder ähnelt seinem Vorgänger stark und natürlich behielt der Hersteller auch das Feature bei, das kein anderer Camcorder in der Klasse des XL2 bieten kann: Der Camcorder ist mit einem Bajonett-Objektivanschluss ausgestattet, an den sich Canon-XL-Objektive direkt und -EF-Linsen mit einem Adapter anschließen lassen.

Der XL2 soll ab September 2004 zum Listen-Endpreis von rund 5.500 Euro ausgeliefert werden. Von Bauart und Preisgruppe konkurriert das Gerät mit dem DSR-PD170 von Sony (Einzeltest und Vergleichstest in der Info-Zone) und mit dem AG-DVX100 von Panasonic (Einzeltest und Vergleichstest in der Info-Zone).

Mit dem DVX100 von Panasonic tritt der XL2 auch wegen eines bei Canon neuen Features in schärfere Konkurrenz als bisher: Der XL2 beherrscht nun wie der DVX100 auch die Aufnahme in 25P.

Außerdem hebt Canon noch als besondere Features hervor: Ein kombiniertes, verstellbares Sucher/Display-System, bei dem sich das Okular wegklappen lässt und dann den direkten Blick auf den 2-Zoll-Farbschirm mit 200.000 Bildpunkten freigibt. Im 16:9-Modus bietet der XL2 jetzt mehr Auflösung, er nutzt mehr Chipfläche für die Erzeugung der Breitbilder. Drei 800.000-Pixel-CCDs und ein neu entwickelter Signalprozessor sorgen laut Canon auch für eine gegenüber dem Vorgänger verbesserte Bildqualität: verbesserte Rauschabstände, höhere Empfindlichkeit und mehr Auflösung sollen laut Canon daraus resultieren.

Wichtige Features im Überblick (Herstellerangaben):
– 3 x 1/3-Zoll-CCDs mit je 800.000 BIldpunkten (410.000 Nettopixel bei 4:3, 550.000 Nettopixel bei 16:9 )
50i– oder 25p-Aufzeichnung
– höhere Auflösung im 16:9-Modus
– manuelle Kontrolle über alle Aufzeichnungs- und Signalparameter.
– kompatibel zu XL-Objektiven, mit optionalem Adapter zu allen EF-Linsen
– Standard-Objektiv: 20fach-Zoom mit Zoom- und Fokusspeicher
– optischer Bildstabilisator mit erweitertem Arbeitsbereich
– integrierter zweistufigern ND-Filter
– vier Audiokanäle, davon zwei mit XLR-Buchsen und 48-Volt Phantomspeisung
Record-Run-– und Free-RunTimecode
Farbbalken und 1-kHz-Testton
BNC-Videomonitor-Ausgang

Gamma und Farbmatrix lassen sich laut Hersteller beim XL2 wahlweise auf »Filmstyle«umstellen, Filmkorn kann ebenfalls simuliert werden. Knie kann in drei Stufen eingestellt werden, Black-Stretch und -Compress stehen zur Verfügung. Manuelle Kontrolle über Detail, Farbsättigung, Farbton und Signalverstärkung (Basis, -3 bis 18dB) sowie Skin Detail hat Canon ebenso integriert, wie eine Schwarzwert-Einstellmöglichkeit. Auf zwei Speicherplätzen lassen sich einmal für gut befundene Einstellungen der Signalparameter sichern.

Autor: red

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