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Projekt »Digital Bolex«
Joe Rubinstein und Elle Schneider wollen eine Raw-Kamera bauen, die weniger als 3.000 Dollar kosten und 2K-Auflösung bieten soll. Als Vorbild der Digital Bolex soll die 16-mm-Bolex-Filmkamera dienen. So kommt es, dass Designstudien der Digital Bolex aussehen wie eine Bolex-Filmkamera mit dem berühmten Pistolengriff. Im Innern der Kamera soll aber Digitaltechnik werkeln.
Einen ersten Design-Prototypen hat das Team schon präsentiert, und mit dem Erlös aus dem Crowdfunding soll die Kamera nun weiterentwickelt werden. Spätestens seit den Erfolgen, die Red Digital Cinema mit seiner Kamera feierte, sollte man auf solche Entwicklungen ein Auge werfen — auch wenn sich im Internet Euphorie und Skepsis mischen und in den einschlägigen Foren schon jetzt intensiv über die Erfolgsaussichten und die technische Machbarkeit des Projekts diskutiert und gestritten wird. Doch wie auch immer sich die Digital Bolex entwickeln mag: die technischen Eckdaten klingen interessant.
Demnach ist als Sensor ein Kodak KAI-2050-Chip vorgesehen, der die Maße 12,85 mm (H) x 9,64 mm (V) bieten und dem Bildfenster von Super-16 entsprechen soll. Aufgezeichnet werden soll auf zwei CF-Karten, wobei ein SSD-Buffer vorgesehen ist. Pro Frame sollen zwei bis drei MB Raw-Daten anfallen. Weiter soll die Kamera 4:4:4-Signalverarbeitung bieten.
Als Objektivanschluss sehen die Entwickler einen C-Mount vor, optional soll es auch Anschlüsse für PL, EF und B4 geben. Ebenfalls als Option vorgesehen ist ein HD-SDI-Ausgang.
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Autor: red
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