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EVS: Produktionssystem X-One

EVS stellt mit X-One ein neues Live-Produktionssystem für bis zu sechs Kameras vor, das sich von nur einem Operator via Touchscreen bedienen lässt.
X-One

X-One: Produktionssystem für sechs Kameraquellen und einen Operator.

X-One richtet sich an die Produzenten kleinerer Live-Produktionen, die mit einen knapperen Budget auskommen müssen, aber dennoch professionell produzieren wollen. Laurent Petit, SVP Product bei EVS, erläutert, dass EVS damit eine Produktionslösung entwickelt habe, die einen guten Kompromiss zwischen Qualität und Preis biete und darüber hinaus von einem einzigen Operator bedient werden könne. 

Er hebt besonders die intuitive Bedienung, aber auch die variable Funktionalität des Systems hervor, die von der jeweiligen Produktion abhängig sei. Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit seien auch bei X-One wichtige Anforderungen in der Entwicklung gewesen. 

Mit X-One lassen bis laut EVS zu sechs Kamerasignale einspielen, auch der Import anderer Mediendateien sei möglich. Der Operator kann Replays erstellen, Audio steuern, ein Livesignal mit dem eingebauten Videomischer schneiden und auch Grafiken gestalten und einfügen. 

Das System wurde so entwickelt, dass ein einziger Operator das System bedienen kann. Hier helfen die kontextbezogenen Funktionen des Systems, die je nach Produktionsart andere Funktionen auf der Oberfläche in den Vordergrund stellen. Unterschiedliche Bedienoberflächen sind in der EVS-Cloud verfügbar und können, so der Hersteller, vor der jeweiligen Produktion heruntergeladen und installiert werden.

X-One

X-One basiert auf einer Software-Architektur.

Das System unterstützt unkomprimierte IP-Feeds (ST 2110) und unterstützt den Operator zudem mit einer Reihe von Funktionen, die über Apps oder Plug-Ins zur Verfügung stehen. Weiter ist es möglich, die Systemarchitektur von X-One so zu konfigurieren, dass sich weitere Ein- und Ausgänge hinzufügen lassen oder auch UHD/4K-Formate ausgeben lassen – abhängig von zukünftigen Anforderungen. 

EVS hebt weiter hervor, das X-One die Geschwindigkeit bieten werde, die man von einem EVS-System erwarte. Das neue System soll Ende 2017 ausgeliefert werden, Anfang 2018 sei mit weiteren Software-Updates zu rechen, so dass dann mehr Funktionalität zur Verfügung stehe.

EVS merkt an, dass X-One die jüngste Produktentwicklung mit software-definierter Architektur sei. Sie basiere auf einer GPU-basierten Technologie, die viele kreative Möglichkeiten für Kunden biete, die ihre Workflows personalisieren und anpassen wollen. Andere EVS-Produkte, die darauf basieren, sind der Dyvi-Mischer und das Xeebra-System. Weitere sollen folgen.

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